schöne MTB Tour mit den Profis vom Team Bulls

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Salzkammer Trophy 2017

Der Blick auf den Hallstätter See
Der Blick auf den Hallstätter See

 

Salzkammer Trophy 2017

 

Samstagnacht um 3:30 Uhr wurde ich von meinem Wecker aus dem Schlaf gerissen, nach 2016 stand mein zweiter Start bei der Salzkammer Trophy an.

Ich hatte einen unruhigen Schlaf und wurde ständig wach, keine 10 Minuten Ruhe... Die ganze Nacht hämmerte der Regen aufs Zeltdach, das Zelt war zum Glück von innen trocken geblieben.

Ich hatte mich angezogen und wollte erst mal die Lage beim Frühstück checken, mit anderen Fahrern sprach ich über die extrem schlechte Wettersituation, einige hatten da sofort beschlossen nicht zu starten.

Ich wollte diese Entscheidung erst im letzten Moment treffen und hatte erst mal ordentlich gefrühstückt. Ein paar Brötchen belegt mit Käse, Salami , einiges an Obst und dazu den ersten Riegel des Tages. Nach einem starken Kaffee war ich dann richtig wach und für mich war in dem Moment klar, dass ich auf jeden Fall starten werde. 6 Monate Trainingsvorbereitung lagen hinter mir, die lange Anfahrt nach Bad Goisern und überhaupt, ich hatte einfach richtig Lust auf das lange Rennen. Wenn der Veranstalter das Rennen im letzten Moment abgesagt hätte , hätte man uns die Entscheidung abgenommen , aber es wurde nicht abgesagt und somit stand ich um 04:45 Uhr im Startblock.

Auch wenn wohl weit über hundert Fahrer nicht zum Start gekommen waren, standen da immer noch etliche Fahrer am Start und wollten die A-Strecke bewältigen.

Wegen dem starken Regen musste ich morgens noch eine andere Kleidungs-Taktik wählen und mir blieb keine andere Wahl, als einen Rucksack mitzunehmen. Ich musste einige Dinge mehr mitnehmen, als ich das eingeplant hatte. Das waren gut 3 Kilo Zusatzgewicht, schlimmer ging es dann wirklich nicht mehr.

Nach 2016 war ich mir sicher, dass ich die Strecke mit dem richtigen Training immer wieder abfahren kann. Es kamen dann mit dem Regen und den Rucksack nur noch zwei neue Herausforderungen hinzu.

Strömender Regen zum Start des Rennens

 

Um 05:00 Uhr wurde das Rennen dann gestartet, immer noch strömender Regen und die Temperaturen lagen um die 10 Grad. Das Gute an dem schlechten Wetter war, dass es unmöglich noch schlechter werden konnte. Gut 760 Fahrer rollten dann erst mal ziemlich langsam durch Bad Goisern, ich hatte mich einigermaßen weit vorne im Feld einsortiert, trotzdem waren die ersten Kilometer ziemlich stressig und Vorsicht war geboten.

Der erste Aufstieg hoch zum Raschberg dauerte ca. 1 Stunde und das Fahrerfeld hatte sich so langsam auseinander gezogen, meine Beine waren da einigermaßen auf Betriebstemperatur, aber nur solange es Bergauf ging.

Trotz Regenjacke war meine Kleidung komplett durch geregnet und über die Eckdaten des gesamten Rennens wollte ich mir in dem Moment erst mal keine weiteren Gedanken machen.

Die ersten langen Abfahrten waren dann extrem kalt und schwierig zu fahren.Ich musste auch erst mal meinen Rhythmus und mein Tempo finden.

Auf dem Trail von der ewigen Wand runter nach Weißenbach gab es etliche stürzte und Pannen. Der ganze Regen hatte die Trails extrem aufgeweicht und Spaß hat das in dem Moment wenig gemacht. Auch wenn ich ein Optimist bin und beim Mountainbiken alles positiv sehe, bis zu dem Moment im Rennen konnte ich wenig Gutes erkennen.

Das waren einfach brutale Bedingungen und man muss Mental schon fit sein, ansonsten steigt man da vielleicht schon aus.

Ich bin zwar kein Meteorologe, aber so wie es in der Zeit geregnet hatte, konnte es unmöglich die nächsten 10 Stunden weiter regnen.

Genau das war dann auch meine Motivation.

 

 

Nach Regen kommt Sonnenschein

 

Nach 5 Stunden hatte der Regen dann aufgehört und die Sonne ließ sich auch das ein oder andere mal blicken.

Egal was die Stunden zuvor für ein schlechtes Wetter war, es ging weiter, und zwar Bergauf (-;

Es folgte die zweite Runde hoch zur Hütteneckalm, meine Beine waren mittlerweile schön aufgetaut und ich konnte ein gutes Tempo fahren. Ich wollte mich im Vergleich zu 2016 in der Zeit verbessern, aufgrund der Wettersituation hatte ich das Ziel aber gleich zum Start des Rennens aufgegeben .

Die zweite durchfahrt der ewigen Wand war regenfrei, das war dann der erste Lichtblick des Tages. Auch wenn im Rennmodus wenig Zeit für die Landschaft bleibt, den Ausblick von der ewigen Wand muss man einfach mitnehmen.

Es folge dann wieder die Abfahrt nach Weißenbach, auf der Abfahrt bis ins Tal konnte ich auf der Runde einiges an Zeit raus fahren . Mit meinen Conti X-King Tubless war ich sehr gut und auch schnell unterwegs. Generell zahlt sich gutes Material und Zubehör bei solchen langen Rennen immer aus.

Das Wetter wurde dann immer besser und die Temperaturen motivierten mich für meine neue Bestzeit.

Gefühlter Urlaub am Hallstätter See

 

Ich war ich wirklich froh, dass ich trockene Wechsel Kleidung im Rucksack hatte. Ich legte einen kleinen Stopp ein und mein Langarmshirt sowie die Regenjacke wanderten in den Rucksack. Ich konnte dann im Kurzarm Trikot weiterfahren, eine echte Erleichterung und wieder war ich ein bisschen motivierter für meine Bestzeit..

Nach 130 Kilometern erfolgte dann die lang ersehnte Flachpassage, 20 Kilometer flach bis nach Hallstatt am See. Auf den Part hatte ich mich schon einige Stunden gefreut, wenn du gefühlt nur Bergauf fährst, ist so eine Flachpassage wie Urlaub. Ich konnte in aller Ruhe meinen Riegel essen und einiges trinken. Der Stressfaktor und die Belastung waren da sehr gering, auch wenn ich im Durchschnitt mit 27 Km/h unterwegs war. Der Blick auf den Hallstätter See lud wirklich zu einem Sprung ins kalte Wasser ein, für mich musste dieses Vergnügen noch einen Tag warten. Nach 150 Kilometern war ich dann kurz vor dem Salzberg an der Verpflegungsstation, dort hatte ich meinen Rucksack abgegeben, puuuuhhhhhhhh was war das für eine Wohltat....

10 Stunden habe ich das Teil schon über die Berge gefahren und man gewöhnt sich auch irgendwie an das Gewicht, aber irgendwann reichte es und ich hatte in dem Moment auch keinen Bedarf mehr. Das war dann ein richtiger Motivationsschub für mich, ich war so happy.

Im Vergleich zu 2016 hatte ich trotz aller Strapazen bis Kilometer 150 kaum Zeit verloren und dann war ich mir sicher, dass ich eine Bestzeit fahren konnte.

Die Fahrt ging dann noch gut 10 Minuten flach weiter bis Hallstatt, ich hatte mich mental auf den Salzberg vorbereitet.

Der kurze aber heftige Aufstieg hoch zum Salzberg hatte 600 Höhenmeter und zum Schluss eine Steigung von 36 % . Meine Beine waren immer noch gut und ich konnte auch ein bisschen schneller als 2016 fahren. Die letzte Rampe hatte es wirklich in sich und ich musste zum Schluss einige Meter schieben.

Auf der anschließenden Abfahrt konnte ich mich nur kurz erholen, die Abfahrt war in weniger als 5 Minuten beendet und es folgte der lange Aufstieg hoch zur Roßalm.

Auch wenn ich immer noch ein gutes Tempo fahren konnte, meine Beine waren extrem angeschlagen.

Ich musste immer wieder die Fahr Position ändern, mal fuhr ich im Sitzen, dann mal wieder im Stehen. Die Schmerzen kamen nach 12 Stunden quasi aus alles Ecken, das gehört auch irgendwie zu der Salzkammer Trophy.

Für die 700 Höhenmeter hatte ich knapp 1 Stunde benötigt und so langsam war ein Ende in Sicht. Dann 10 Kilometer Abfahrt auf einer Schotterpiste, die es in sich hatte. Meine Konzentration und meine Reaktionsfähigkeit waren extrem eingeschränkt , ich musste auf der Abfahrt einiges an Tempo raus nehmen.

Nach 175 Kilometern und 6600 Höhenmeter musste ich mich nur noch für den letzten Aufstieg der Salzkammer Trophy motivieren. Es waren nur noch 500 Höhenmeter bis zum letzten Gipfel, trotzdem war das in dem Moment keine Leichtigkeit mehr.

3 andere Fahrer waren um mich herum, alle waren platt und das war der reinste Kampf bis nach oben. Knapp 40 Minuten dauerte der Aufstieg und ich wusste aber da kommt kein Berg mehr, ich hatte mich in dem Moment so gefreut, als wäre es schon die Zieleinfahrt...

Es waren die kleinen Ziele, die mich auf der gesamten Strecke immer wieder zum Weiterfahren motivierten.

Auch wenn noch 30 Kilometer zu fahren waren, erst mal ging es Bergab und dann fast nur noch flach bis ins Ziel. Ich war zwar extrem müde, aber irgendwie auch hoch motiviert und deswegen hatte ich nur knapp 1 Stunde bis ins Ziel gebraucht.

In einer persönlichen Bestzeit von 14:50 Std. hatte ich dann überglücklich das Ziel in Bad Goisern erreicht.

Wenn du glaubst es geht nichts mehr, deine Beine nicht mehr wollen, du müde bist, das Ziel nicht in Sicht ist und du jeden Moment aussteigen möchtest, dann ist alles in Ordnung, fahr einfach weiter!

 

 

Hier noch ein schöner TV Bericht über das Rennen  :

https://www.youtube.com/watch?v=suz7eSVH58Q&feature=youtu.be

 

Hier noch ein schöner Bericht von der Salzkammer Trophy im Bike Magazin:

http://www.bike-magazin.de/hintergruende/reportagen/renn-report-20-salzkammergut-trophy-2017/a36661.html

 

             

Die Sonderedition des Finisher Trikots mit dem Aufdruck der Eckdaten und dem Zusatz Survivor

20 Jahre Salzkammer Trophy, das wohl beste und beliebteste Trikot. Nur 504 Fahrer erreichten das Ziel, mehr Trikots gibt es auch nicht.
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Ohne Titel

20. SKS Kellerwald MTB Marathon 2017

Der Auftakt der MTB Marathon Saison 2017, wieder und zum 20 mal im Kellerwald.

Hier ist alles TOP organisiert, es bedarf eine Menge fleißiger Helfer und da muss man auch mal vielen Dank an die ganzen Organisatoren sagen !!

 

2016 war für mich das Jahr der Ultralangstrecken und ich musste für 2017 mein Training gewaltig umstellen, um mich wieder an die "kurzen", aber dafür sehr viel schnelleren Rennen zu gewöhnen.  

Knapp 300 Starter waren für die 80 Kilometer/2150 Höhenmeter Strecke angemeldet und pünktlich um 09:00 war der Startschuss. Es folgte eine kurze neutralisierte Stadt-Runde, dann begann das Rennen.

Das Anfangstempo war wie immer sehr hoch und nach 20 Minuten hatte sich das Feld weit auseinander gezogen. Ich befand mich in der Spitzengruppe, das waren um die 40 Fahrer und es war anfangs sehr schwer für mich meinen Rhythmus zu finden, immer wieder wurde das Tempo bei versuchten Überholmanövern verschärft.

Zum Ende der 1 Runde hatten sich einige Fahrer aus unserer Gruppe abgesetzt, das waren wohl um die 20 Fahrer, da konnte ich dann nicht mithalten.

Die 2 Runde war dann ein bisschen "ruhiger" und ich fand mich in einer Gruppe um die 10 Fahrer wieder, wir sind fast 1 Stunde zusammen gefahren. Die Trails konnten in der 2 Runde auch fast Staufrei durchfahren werden. 

Auf den letzten 20 Kilometern konnte ich mich nach einem beherzten Bergsprint zusammen mit einem Fahrer aus unserer Gruppe absetzten, das hat mich fast alle Körner gekostet und weitere Attacken konnte ich nicht mehr starten. Die Attacke reichte aber aus um ein bisschen Luft nach hinten zu schaffen, es gibt nichts schlimmeres, als auf den letzten Metern überholt zu werden, egal um welchen Platz man kämpft.

Nach 3:59 Stunden war ich dann im Ziel und für den Auftakt der MTB Saison konnte ich mit Platz 7 AK zufrieden sein, aber da geht noch was.

 

 

 

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MTB Salzkammer Trophy 2016

 

Die längste Strecke der Salzkammer Trophy misst 211,3 km, hat unvorstellbare 7.119 Höhenmeter und gilt als der härteste MTB Marathon Europas, kein anderes Rennen hat mehr Höhenmeter als die Salzkammer Trophy.

Die Ausfallquote beträgt zwischen 30 und 50 Prozent und flößt selbst eingefleischten Langstrecken Fahrern jede Menge Respekt ein.

An dem Renntag muss alles Stimmen, das Bike und der Fahrer müssen für lange Zeit sehr gut funktionieren....

Es ist Samstag der 09. Juli 2016 und um 03:00 Uhr Nachts klingel der Wecker, ich bin total müde und muss mich erst mal sammeln.

Vom Hotelbetreiber wurde für uns trotz der unmenschlichen Uhrzeit ein kleines Frühstück vorbereitet, nach dem dritten Kaffee bin ich langsam wach....

Um 4:15 Uhr fahren wir dann zum Start in Bad Goisern, unser Hotel liegt 6 Kilometer vom Start entfernt, auf 1000 Meter Höhe über N.N und wir benötigen gut 20 Minuten mit dem Auto. Auf der Abfahrt versuche ich noch einmal zu entspannen und mich gedanklich auf das Rennen vorzubereiten, das Wetter ist gut und ich bin bereit für das Rennen.

900 Fahrer stehen am Start und es sind wirklich viele Zuschauer vor Ort, die Stimmung ist, aber wir Fahrer sind irgendwie doch alle ziemlich angespannt.

Ich stehe nur 15 Minuten im Startblock und um Punkt 5 Uhr donnert die Startkanone.

Die ersten 2 Kilometer sind relativ flach und unsere Gruppe lässt es zum Glück eher ruhig angehen.

Der erste Anstieg des Tages, hoch zum Raschberg sind 900 Höhenmeter zu fahren. Das Feld ist noch dicht beieinander und es kommt zum Stau, einige Fahrer sind schon am Schieben, ich sehe es gelassen und werde im Laufe des Tages mein richtiges Tempo finden.

Oben am Raschberg angekommen bin ich dann richtig wach, es beginnt die erste schnelle Abfahrt des Tages, die Temperaturen liegen bei 15 Grad und es regnet ganz leicht, perfektes Wetter für diese Veranstaltung.

Wir fahren zur ewigen Wand, es folgt eine schöne technische Abfahrt, die gut zu fahren ist.

Ich muss aber trotzdem höllisch aufpassen, die großen Steine sind extrem rutschig und das Hinterrad bricht ständig aus, ich komme aber ohne Probleme unten im Tal an.

Die nächsten Kilometer sind ein auf und ab, immer wieder kurze und harte Anstiege, teilweise mit bis zu 30 % Steigung.

Auch wenn ich gerne mal ein paar Rampen hochfahre, das wollte ich zu diesem Zeitpunkt einfach nicht fahren. Solche Rampen kenne ich aus der Pfalz, wenn du die dort 5 Stunden fährst, ist der Ofen schnell aus.

Es folgt eine Reihe von super schönen und flowigen Trails, der reinste Spaß und der leichte Regenschauer ist zu diesem Zeitpunkt eine schöne Abkühlung.

130 km und weit über 4000 Höhenmeter sind absolviert, ein „normaler“ Langstrecken Marathon endet hier.

Weiter gehts dann auf eine 20 km Runde um den Hallstätter See, alles schön flach und für meine Beine ist das eine schöne Abwechslung.

In der gesamten Vorbereitung und auch kurz vor dem Start der Salzkammer Trophy habe ich mich nicht mit dem Salzberg beschäftigt, aber jetzt habe ich den Berg fest im Blick.

Zu fahren sind 600 Höhenmeter am Stück und bei einer Steigung von bis zu 30 % trägt der Berg zu Recht den Namen das Biest.

Nach 150 km beginnt dann die Kletterfahrt in Hallstatt hoch zum Salzberg, es ist mittlerweile ziemlich war geworden und ich bin froh, dass es soviele Getränke Stationen gibt.

Die ersten 100 Höhenmeter kann ich noch einigermaßen fahren, dann ändere ich den Rhythmus, mal schieben und dann wieder fahren, immer weiter und immer höher.

Der Schweiß schießt aus allen Poren, ich fühle mich wie in einer Sauna, was ich ja sonst gerne mag, nur heute irgendwie nicht so ....puuuuhhhh

Auf der Hälfte lege ich einen kurzen Stopp ein und trinke die nicht mehr so kalte Cola, trotzdem ist es die beste Cola, die ich jemals getrunken habe.

In weniger als einer Stunde bin ich oben, gefeiert von vielen Zuschauern und das motiviert mich für den „Endspurt“.

Es folgt eine kurze und schnelle Schotter Abfahrt, eine super Abkühlung und ich kann mich ein bisschen erholen.

In einer 4´er Gruppe fahren wir ich hoch zur Roßalm, mit 1450 Meter über N.N ist das auch der höchste Punkt des Rennens.

Es sind 800 Höhenmeter zu bewältigen und hier sind teilweise wieder Passagen mit über 18 % Steigung zu bewältigen.

Mittlerweile sitze ich über 12 Stunden im Sattel und kann diese Rampen teilweise nur noch schieben..

Es sind noch 30 Kilometer bis zum Ziel, nur noch 1 Anstieg mit knapp 400 Höhenmeter zu bewältigen, das sollte ich auch noch schaffen.

Einmal meinen Hausberg Melibokus hochfahren, damit versuche ich mich irgendwie für den allerletzten Anstieg zu motivieren.

Es kommt mir aber vor als hätte ich einen 20 Kilo Rucksack auf meinem Rücken, die Müdigkeit macht sich jetzt langsam bemerkbar und der Aufstieg scheint nie zu Enden..., Ich bin heute zum Glück nie in den ganz roten Bereich gefahren, sonst wäre das hier gerade wohl eine unlösbare Aufgabe für mich.

Ich bin dann aber irgendwann oben am Gipfel und muss erstmal kurz anhalten, ich strecke mich in alle Richtungen und krame die Power Bar Gel Shots mit Koffein aus dem Trikot, die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten.

Ich nutze den Energieschub und donner die Abfahrt zur letzten Verpflegungsstation hinunter, auch nach über 14 Stunden machen mir die Abfahrten noch Spaß.

Es sind nur noch 21 Kilometer bis ins Ziel und die Freude ist jetzt riesengroß, ich genieße jeden Kilometer.

Nach 15 Stunden und 3 Minuten bin ich Sturz und Pannenfrei über die Ziellinie gefahren.

Ich bin von den Gefühlen überwältigt und muss das erst mal die nächsten Tage alles verarbeiten...

Jeder, der gerne Mountainbike fährt, kann so eine Distanz bewältigen!

 

 

 

 

 

 

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7 und letzte Etappe

Heute stand die letzte Etappe mit 75 km/2550 hm auf dem Programm.

Alle sind müde und möchten jetzt schnell nach Riva del Garda. Man hofft ja dass nicht so geballert wird, aber es war wie immer der Fall...

Die ersten Kilometer mit 300 Hm wieder Vollgas, meine Beine waren anfangs sehr "schwer„ und ich konnte das Tempo kaum halten, die Beine kurbeln trotz Schmerzen einfach weiter.

Die Abfahrt dann ein richtig geiler Waldtrail mit technisch sehr schweren Passagen. Der Spaßfaktor war sehr hoch und für einen kurzen Moment sind alle Schmerzen vergessen.

Nach 16 Km war der Spaß dann aber vorbei, es folgte eine längere Fahrt auf asphaltierter Straße bis zur 1 Verpflegungsstation. Dann stand der 1600 Hm lange Anstieg mit fast 20 Kilometern bevor, die Sonne gab auch wieder alles.

Die Temperaturen lagen um die 35 Grad und wir waren noch 15 Kilometer vom Gipfel entfernt.

Schließlich sind wir dann oben angekommen und mussten erstmal ein bisschen Luft holen, Kraft tanken und etwas essen.

Die lange und technisch Abfahrt über 5 Kilometer konnte ich da schon gar nicht mehr genießen, zu viel Kraft hatte der Aufstieg in der Mittagssonne aus meinem Körper gezogen.... Wir freuen uns auf das Ziel und

nach 5:05 waren wir dann endlich am Ziel in Riva del Garda. 

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6 Etappe MTB Transalp

Der Start erfolgte um 9:00 Uhr erst mal mit Vollgas 6 km den Berg hoch. Die Beine haben gebrannt wie Feuer, der Puls ging zwar nicht mehr bis Anschlag aber gefühlt war ich auf jeden Fall kurz vorm Umfallen.

500 Höhenmeter am Stück waren damit in der Box gespeichert, kurz verschnaufen und dann folgte

ein sehr schöner Trail wir konnten das Bike erst mal "laufen" lassen.

Insgesamt waren es 20 km bis wir unten im Tal waren, die Arme machten sich bei mir ganz schön bemerkbar.

Dann kam der erste lange Aufstieg mit 1100 Höhenmeter am Stück, die Sonne strahlte und das war für alle eine extreme Belastung.

Die erste Verpflegungsstation, kurz die Flaschen aufgefüllt und weiter gehts... Nach einer gefühlten ewigkeit waren wir dann oben.

Eine 5 km lange Schotterpiste bergab, hier sind wieder runter gefahren als wenn es kein Morgen mehr gibt, aber immer konzentriert und mit Spaß man der Sache... Viele Kilometer später ..

Es folgte der letzte lange Anstieg des Tages mit 15 km und 800 Höhenmetern. Hier haben wir wieder Verdammt viel Zeit aufgeholt und mindestens einige Teams überholt. Die letzte Abfahrt des Tages, ein Weinwanderweg mit technisch sehr schwierigen Passagen.

Die letzten 3 km bis ins Ziel waren dann ziemlich flach und nach 4 Stunden und 40 Minuten waren wir dann am Ziel.

Heute haben wir unsere beste Leistung abgerufen und freuen uns jetzt auf die morgige letzte Etappe nach Riva del Garda.

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5 Etappe MTB Transalp

 Der Start ist jeden Tag gleich, es geht immer mit Vollgas los und diesmal waren es 7 Km flach auf einer Schotterpiste. Das Wetter war auch wie immer, perfekt für diese Etappe.

Wir waren vom Start an sehr weit vorne und konnten bis zum 1. Anstieg gut mitfahren.

Der 1 Anstieg mit 600 Hm war nicht ganz so lang und deswegen wurde auch gleich ein hohes Tempo gefahren, wir wollen unsere Position auf jeden Fall noch verbessern, aber auch nicht gleich alle Körner auf der 1 Hälfte verpulvern.

Heute waren wir taktisch gut unterwegs, unser Plan ging auf, anfangs ein paar Körner sparen und nach 40 KM dann Gas geben.

Auf den letzten 14 Kilometern ging es dann nur Bergab, es gab noch eine heftige Downhill Wertung und nach 5 Std. waren wir dann im Ziel.

Für uns war es die beste Etappe, Master Wertung Platz 20

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4 Etappe MTB Transalp

leider haben wir für die 4 Etappe keine Notizen gemacht...

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3 Etappe 2015  

Die Nacht haben wir uns gut von der 2 Etappe erholt und mit einem guten Frühstück haben wir uns dann 30 Minuten vor dem Start ein bisschen warm gefahren.

Das war wie jeden Tag ein sehr schneller Start und nach 2 km war das Feld schon ganz schön zerstreut.

So langsam gewöhnen sich unsere Beine an die extremen Belastungen, die Motivation ist auch sehr gut bei uns.

Nach 8 Kilometern asphaltierter Straße folgte dann der lange Aufstieg hoch zum Tauernkreuz, es begann das, was für alle extrem hart war. Es folgte eine 2 stündige Schiebepassage, es wurden über 600 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt.

Sowas hatten wir noch nicht als Mountainbiker erlebt auf einer Transalp erlebt.Die Passagen waren extrem steil und kaum zu bewältigen.

Als wir dann oben angekommen waren, mussten wir erstmal 2 Minuten Luft holen und eine Trinkpause einlegen, das machen wir sonst nie, aber das war echt harter Tobak.

Die Abfahrt haben wir dann um so mehr genossen und nach 79 Kilometern folgte dann die 2 Verpflegungsstelle, war auch bitter nötig.

Dann endlich mal eine schöne Flowige Trail Passage im dichten Wald und hier haben wir mit Sicherheit ein paar Sekunden Zeit aufgeholt.

Nach 95 KM haben wir dann noch eine schöne Wasserabkühlung in einer kleinen Ortschaft bekommen, die Abkühlung kam genau zum richtigen Zeitpunkt.

Nach 7:47 Std. waren wir glücklich und zufrieden im Ziel.

2 Etappe Saalfelden-Mittersil 

64 Kilometer mit 2405 Höhenmeter

Die Nacht im Hotel hatten wir gut überstanden und das gute Frühstück am morgen war für uns ein perfekter Start in den Tag.

Schon ab der 2 Etappe hatten wir unsere Gegner gefunden und wir wollten auf keinen Fall Plätze verlieren, eher kontinuierlich nach vorne Plätze gutmachen.

Nach unsere Vollgas Attacke von gestern wollten wir heute etwas gleichmäßiger fahren und nicht alle Körner verballern, es sind noch einige Etappen bis Riva.

Der Start war wieder um 09:00 Uhr und verlief auch ohne große Probleme, die ersten Kilometer waren neutralisiert und eher flach.

Auf asphaltierter Straße ging es dann 8 Kilometer im hohen Tempo Richtung Leogang.

Dann erfolgte der 1 von 2 langen Anstiegen mit 1000 hm am Stück hoch zur Seidlalm. Wir hatten eine gute Gruppe erwischt und es wurde nach Watt gefahren, das war "sehr angenehm" trotzdem anstrengend.

Oben auf der Seidlalm angekommen haben wir uns kurz verpflegt und dann fuhren wir über dem Panorama Pfad, das Wetter war perfekt und wir konnten ohne Probleme bis zum Einstieg zum Milka Trail im Bikepark Leogang fahren.

Die Strecke war trocken und da konnten wir das Rad mal richtig laufen lassen.

Der gesamte Trail war sehr flowig und hier hatte jeder seinen Spaß, das war garantiert.

Die Abfahrt war leider ziemlich kurz und wir stoppten dann auch kurz an der 1 Verpflegungsstation, um die Flaschen aufzufüllen, die Temperaturen lagen wieder weit über 30 Grad und wir mussten viel trinken.

Dann ging es auch gleich wieder Bergauf, bis zur Huber Hochalm und dort war schon die nächste Verpflegungsstation aufgebaut.den Gipfel der Sonnenberg Alm hatten wir noch nicht ganz erreicht, die letzten 250 Höhenmeter hiervon mussten wir alle schieben, da ging nichts zu fahren.

Das war echt kein Spaß, aber es war auch der letzte Anstieg des Tages.

Die Abfahrt führte über einen schönen Wander Pfad, war aber nur sehr kurz bevor es dann auf einer Schotterpiste weiterging.

Im Vergleich zu gestern sind wir viel besser gefahren und haben unsere Körner nicht Sinnlos verbraucht.

Jetzt hatten wir nur noch eine Strecke von 8 Kilometern auf asphaltierter Straße zurückzulegen, wir konnten unsere Position verteidigen und nach 4:30 Std. waren wir dann im Ziel.

Men (Stefan)Wertung Platz 64

Master(Ich)Wertung Platz 18.

 

1 Etappe -Ruhpolding-Saalfelden 

101 Kilometer mit 2260 Höhenmeter

Der Start erfolgte um 9:00 Uhr in Ruhpolding, die ersten 20 Kilometer waren eher flach, dafür aber in einem extrem hohen Tempo.

Wir wollten hier Anfangs auch weit vorne mitfahren, damit wir nicht gleich am Anfang in den erwarteten "Stau" geraten.

Natürlich wollten wir aber auch nicht gleich alle Körner auf den ersten 20 km verpulvern, der goldene Mittelweg eben.

Es war sehr warm und nach dem "einrollen" auf den 20 Kilometern folgte gleich die erste trage Passage mit ca. 500 Meter und 50 Höhenmetern, wir alle mussten das Bikes schieben. Bike schieben haben wir so gut wie gar nicht trainiert, dementsprechend anstrengend war das zu Anfang.

Wir mussten kurz Luft holen bevor dann der erste längere Anstieg des Tages hoch zur Winkelmoos-Alm(1150 Meter) erfolgte. Mir war das Tempo ein bisschen zu schnell, ich konnte Stephan aber nicht bremsen, er war so motiviert und wollte gleich am ersten Berg alles zerlegen.

Dann folgte eine kurze aber rasante Abfahrt auf extrem gefährlichem Untergrund, wir sind nicht am Limit gefahren, ein Sturz auf der 1 Etappe wäre nicht so schön.

Es folgte dann der längste Anstieg des Tages 1000 Höhenmeter am Stück hoch zur Loferer Alm, hier konnten wir zwar auch ein hohes Tempo fahren, aber ich hatte immer wieder Schwierigkeiten meinen Rhythmus zu finden.

Auf der Abfahrt ins Tal konnte ich mich zwar ein bisschen erholen, aber meine Oberschenkel Muskulatur mache sich schon stark bemerkbar.

Gerade einmal 70 Kilometer gefahren, habe ich dann starke Krämpfe im Oberschenkel bekommen, wir mussten unsere Fahrt unterbrechen und ich musste meine Beine dehnen. Das war auf der 1 Etappe definitiv zu schnell und nach gefühlten 5 Minuten ging es dann weiter, ich musste erstmal kurz durchatmen bevor ich wieder mit Tempo weiterfahren konnte. In der kurzen Standzeit haben uns jede Menge Teams überholt, wenigstens konnten wir auf den letzten 30 Kilometern unsere Position halten.

Nach 4:37 Stunden war dann für uns der Tag und die 1 Etappe zu Ende.

Die langersehnte Abkühlung erfolgte unmittelbar nach Ziel Einfahrt im Saalfelder See.

Mit dem Ergebnis waren wir dann aber nicht so zufrieden, es hätte insgesamt ein besserer Tag werden können.

Das Gute an dem Tag war, dass wir Sturz und Pannenfrei geblieben sind.

Tageswertung:

Master Platz 18

 

Loferer Alm , 1 Etappe von Ruhpolding nach Saalfelden 101.88KM mit 2260 Höhenmeter.
Loferer Alm , 1 Etappe von Ruhpolding nach Saalfelden 101.88KM mit 2260 Höhenmeter.
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MTB Craft Transalp 2015

1000 Profis und Hobby Mountainbiker starten bei der Craft Transalp 2015 von Ruhpolding nach Riva in 2´er Teams.

Mit meinem Team-Partner Stephan habe ich schon einige MTB-Kilometer absolviert und für diese Transalp hätte ich keinen besseren Team Partner finden können. 

Auf 624 Kilometern mit 19824 Höhenmeter wir einem Mountainbiker alles abverlangt. Insgesamt sind es 7 Etappen und jede einzelne Etappe ist extrem anstrengend, da man ständig am Limit fährt.

Nach der Etappe ist vor der Etappe und das 8 Tage lang. Sofort nach Ziel Einfahrt geht der Stress weiter, das Bike muss gereinigt und auch gewartet werden, damit am nächsten Tag alles wie gewohnt funktioniert. Wer sein Bike nicht selber repartieren möchte , kann einen Mechaniker damit beauftragen. Hier kann man die Firma Shimano nur loben, die Jungs machen einen SUPER Job und bekommen die Bikes immer wieder in kürzester Zeit repariert. Der Service selber kostet nichts, es müssen nur die Ersatzteile bezahlt werden.

Die Zeit der Regeneration wird von Tag zu Tag wichtiger und es kann schon mal 2 Stunden dauern, bis man nach Ziel Einfahrt im Hotel ankommt. Man wartet auf den Shuttle Bus oder man fährt gleich selber noch mit dem Bike ins Hotel.

Die Energie-Speicher müssen sofort wieder aufgefüllt werden, damit man am nächsten Tag nicht vorzeitig einen Einbruch erleidet.

Wenn das alles erledigt ist und man die Taschen wieder für den nächstenTag gepackt hat,  bleibt ein noch Zeit um die Eindrücke des Tages mit dem Team Partner zu besprechen.

Thomas-Kneifel und Stephan Schmitt vom Team iExpert kurz vor dem Start der 1 Etappe in Ruhpolding
Thomas-Kneifel und Stephan Schmitt vom Team iExpert kurz vor dem Start der 1 Etappe in Ruhpolding

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7 Etappe Kaltern-Arco

Die letzte Etappe stand auf dem Plan und für uns bedeutet das erstmal 17 Kilometer mit dem Rad zum Start fahren. Meine Beine funktionieren nur noch, aber egal wie schwer es ist und wie lange man fahren muss....ES GEHT IMMER
Der Start erfolgte dann um 09:00 Uhr und die ersten 45 Kilometer ging es relativ flach in einer großen Gruppe Richtung Arco.
2 kleine Berge a 800 Hm hatten wir heute zu bewältigen und alle Fahrer freuten sich schon auf das Ziel in Arco.
Das Tempo war heute nicht ganz so hoch und wir blieben in einer großen Gruppe,angreifen wollte heute wohl keiner mehr so richtig.
Nach 2:56 Std. waren wir dann im Ziel, wir haben alles ohne Sturz überstanden.
Mit Platz 18 bei den Masters waren wir richtig zufrieden.
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6 Etappe Von Aprica-Kaltern

Von Aprica nach Kaltern mit 144 Km und 2850 Hm die längste Etappe.

Der erste Pass war auch zugleich der schwerste der heutigen Etappe Passo Tonale, mit 30 km und 1200 hm ein hartes Stück Arbeit für mich. Beim Lothar lief es wie am" Schnürchen" und das kommt wohl auch vom 10 tägigen Traingslager mit jeweils 250 Kilometer und Minimum 4000 Höhenmeter.

Ich konnte der Spitzengruppe nicht mehr folgen, oben am Gipfel fehlten mir nur ca 200 Meter auf die Spitzengruppe.....

Ich musste mich dann ein bisschen zurückfallen lassen und wurde dann eingeholt, wieder von der schnellste Frau Edith van den Brande zusammen mit Ihrer Team-Partnerin Marina Ilmer

Wir sind dann das Brezer Joch und den Mendelpas zusammen gefahren, für mich war das ein Highlight und da gibt MANN auch mal ein bisschen Windschatten ab.

Nach 04:57 Std waren wir dann im Ziel und wieder um einen Platz in der Gesamtwertung verbessert.

Auf Platz 19 der Master Wertung, morgen müssen wir den Platz hart verteidigen,19 Sekunden Vorsprung sind nicht viel.

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5 Etappe Livignio-Aprica

Heute mussten wir wegen meinem Hungerast von Gestern im Startblock B starten... Gleich nach dem Startschuss sind wir auf Angriff gefahren, unser Ziel war es wieder in Block A zu fahren.

Von Livigno ging es dann erstmal 5 Km Bergab und wir konnten uns ziemlich weit nach vorne fahren, in Sichtweite die Fahrer von Block A.

Dann ging es 5KM hoch zum Passo d'eiea auf 2150Hm, das Tempo war extrem hoch, trotzdem konnten wir die Fahrer aus Block A dann erreichen. Das hat viele Körner gekostet und ich musste mich lange im Windschatten aufhalten.

Es folgte eine kurze Abfahrt und ich konnte mal ein bisschen Kraft tanken, denn der nächste Aufstieg stand 5 Minuten später auf dem Plan.

Bis zum Gipfel konnten wir 2 Teams überholen, heute keine Anzeichen von einem Einbruch bei mir.

Ich war nach der gelungenen Aktion sehr Motiviert und wir konnten fast zur Spitze des Feldes aufschließen.

Die anschließende Abfahrt hatte es in sich 17KM mit einigen schwer zu fahrenden Passagen.

Nach 70 Km waren wir in Grosotto und es stand wohl der härteste Aufstieg der Tour an ,Passo Mortirolo 1500 Hm am Stück mit teilweise abartigen Rampen, genau das richtige für mich (-;

von der Sonne begleitet konnten wir uns bis zum Gipfel ein paar Meter von unseren Verfolgern absetzen.

Für die nächsten 15 Km blieben wir fast auf 2000 Hm und die Strecke war extrem Kurvenreich, von der traumhaften Landschaft konnte ich leider nicht viel genießen.

Dann folge die schnelle Abfahrt nach Aprica 15 Km, einfach nur geil wenn man weiß dass das Ziel so nah ist.

Der kurze Aufstieg über 7 Km war unser Meisterstück am heutigen Tag, wir haben noch 2 Teams überholt und sind auf Platz 20 bei den Masters gelandet.

In der Gesamtwertung liegen wir auf Platz 21 und wir starten morgen wieder in Block A.

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4 Etappe von Zernez-Livigno

Rennrad Transalp Thomas-Kneifel
mit Karl Platt biken
Heute stand mit 3990 Höhenmeter und 127 Km die Königsetappe auf dem Plan und schon um 08:00 Uhr fiel der Startschuss, es wird ein langer Tag.
Wir konnten uns wieder in den Startblock A aufstellen.
Der Start war auch heute wieder neutralisiert, aber trotzdem ging es mit ordentlich Tempo den Ofenpass hoch.
Das Tempo in der Spitzengruppe war für mich schon anfangs viel zu hoch und nach 1 Stunde hatte ich echte Probleme das Tempo zu halten.
Im Münstairtal bekam ich dann zum Stelvio Begleitschutz von Karl Platt, eine super Motivation, aber nur von kurzer Dauer, der Tank war einfach leer.
Der Aufstieg mit 27 Km war für mich extrem hart, nach 2:10 Std. war ich dann oben. Für mich ein Rabenschwarzer Tag, es lief einfach nichts.
Mit einer Flasche Cola wurde ich am Gipfel vom Karl empfangen, das war meine Rettung für diesen Tag.
Mit Riegel und Gel ging es dann auf die 20 Kilometer lange Abfahrt nach 
Valdidentro. Ein bisschen Zeit um Kraft zu tanken, die letzten Tage machten sich schon so langsam bemerkbar und ich konnte heute einfach nicht ans Limit gehen.
Der letzte längere Aufstieg zum Passo Foscagno mit 900 Hm war nach etwas mehr als 1 Stunde bewältigt, die Beine waren fix und fertig.
Die letzten 15 Kilometer ging es dann ja fast nur noch Bergab und ich konnte wenigstens ein paar Minuten wieder aufholen. Mein Einbruch auf der heutigen Etappe hat dafür gesorgt, dass wir morgen in Block B starten ...

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3 Etappe Imst-Zernez

Tour Transalp 3 Etappe Imst Zernez 110KM/2474HM

Fast wären wir zu spät zum Start gekommen, hatten wir noch am Vortag alles mit dem Hotel zwecks Shuttle zum Start geklärt, war am nächsten Morgen kein Fahrer zu sehen.

Kurz an der Rezeption aufgeregt, kam der Fahrer dann völlig verschlafen aus seinem Zimmer. Schnell alles eingeladen und auf zur 3 Etappe nach Imst.

Startschuss war um 09:00 Uhr, es ging gleich mit Vollgas hoch zur Pillerhöhe, mein Puls war gleich am Anschlag....

Unsere Taktik für die 3 Etappe, solange es geht vorne in der Spitze mitfahren und die gesamt Position noch ein bisschen verbessern.

Bis Kilometer 75 konnten wir in einer sehr starken Gruppe mitfahren, das Tempo war extrem hoch und meine letzten Körner waren verbraucht, ständig am Limit hatte ich dann Schwierigkeiten das Tempo zu halten.

Ich musste die Gruppe dann fahren lassen, das war ein bisschen zu schnell für mich.

Ein kleiner Tiefschlag für mich, aber es blieb keine Zeit, um lange darüber nachzudenken.

Ich habe mich in die nachkommende Gruppe integriert und dort traf ich dann auf Edith van de Brande(siehe Bild), die Frau hat echt druck in den Beinen und wird wohl den Sieg der Damen einfahren.

Nach 95 Kilometer hatten wir den letzten Berg bewältigt, bei 3:45 Std war der Arbeitstag dann zu Ende.... noch nicht ganz!

Unser Hotel lag ein "bisschen" Außerhalb von Zernez und wir mussten mit dem Rad noch 16 Kilometer und 600 Höhenmeter überwältigen, bis wir dann auf 1850 N.N in Zuoz ankamen. Wenn du glaubst dein Körper ist am Ende und es geht nichts mehr, dann ist das ein Irrglaube....es geht noch einiges, hab ich vom Lothar gelernt (-;

Schlimmer geht’s immer, morgen steht die Königsetappe auf dem Plan und der Start ist um 08:00 Uhr.

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2 Etappe Tour Transalp 2013

 St.Anton-Imst 152Km und 2355 Hm

 

 

Die 2 Etappe erfolgte ohne Zeitmessung, auf dem Arlbergpass lag einfach zu viel Schnee und die Organisatoren haben dann entschieden die Etappe abzusagen.Die Entscheidung wurde ziemlich schnell und einstimmig getroffen.

Wir sind dann locker nach Imst und gleich weiter zum Hotel nach Sautens gefahren, somit sind wir dann auf ein paar Kilometer gekommen.

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1 Etappe Sonthofen-St.Anton

Sonthofen-St. Anton 124Km/2270 Hm

Der Start zur Tour Transalp erfolgte um 10:00 Uhr und es

ging für 13 Kilometer neutralisiert auf die Strecke.

Alle Fahrer waren ziemlich nervös und voll im Rennmodus.

Bei mir war es nicht anders, schließlich haben wir alle lange genug auf die Tour Transalp gewartet.

Als das Feld dann nach 13 Km freigegen wurde, haben wir zum ersten Mal richtig Fahrt aufgenommen, bis dann der 1 kurze Anstieg folgte.

Nach 60 Km hatten wir aber erst 550 Hm auf dem Tacho, es standen aber noch weitere 1700 auf dem Plan.

Bis zum Hochtannenbergpass konnten wir weit nach vorne fahren, aber zur Spitze war es ein zu großer Zeitabstand.

Der Arlbergpass war der Letze Berg für die 1 Etappe und auf dem langen Weg nach oben konnten wir unsere Position auch wieder um ein paar Plätze verbessern.

Die Abfahrt nach St. Anton war ein Vergnügen, mit Spitzengeschwindigkeit von über 90 Km/h ins Tal und nach 3:59,59 Std. waren wir dann im Ziel.

Die 1 Etappe haben wir auf Platz 16 in der Altersklasse Masters beendet.

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Tour Transalp 2013

Auch wenn ich Mountainbiker bin, fahre ich oft mit dem Rennrad durch den Odenwald und an die Tour Transalp hatte ich immer wieder mal gedacht.
Auf einer Trainingsrunde angesprochen und kurze Zeit später dann beschlossene Sache, wir starten bei der Tour Transalp 2013.
Mit Lothar Leder hatte ich mir ja einen echten Profi als Team-Partner ausgesucht und da wir regelmäßig zusammen trainieren, wusste ich auch was da auf mich zukommen wird.
Mein Trainingsprogramm für 2013 hatte ich nur minimal im
Vergleich zu 2012 geändert.
                                                                                      Auf mein Mountainbike wollte ich auch nicht verzichten und somit wurden die meisten                                                                                       Kilometer im Wald zurückgelegt.


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Erbeskopf-Marathon

Seit der Tour Transalp sind 14 Tage vergangen und ich habe mich gut von den Strapazen erholt.1 Woche Ruhepause und nur einige kurze Einheiten auf dem Mountainbike, das war für mich die beste Vorbereitung für die Langstrecke in Thalfang.

Mein Ziel hatte ich auch 2013 noch nicht erreicht, aber es stehen ja noch 4 Rennen auf dem Plan. Seit 2009 fahre ich jetzt schon Mountainbike Rennen und mit Platz 7 als Top Ergebnis war ich nicht mehr zufrieden.

Nach meinem ersten MTB-Rennen in Schotten 2009 war ich so fasziniert von der Sportart, dass ich mir für die Zukunft ein hohes Ziel gesetzt hatte, wofür ich nun schon fast 4 Jahre trainiere.

Ich wollte auf der Langstrecke die Top 3 in meiner Altersklasse erreichen, 2009 war das zwar noch ein Traum und FAST unrealistisch, aber 2012 war ich nahe dran und bin in Schotten auch schon auf Platz 5 gefahren.

In Thalfang standen 112 Kilometer mit 3050 Höhenmeter auf dem Plan und Endlich konnte ich mein neues 29'er testen. Ich hatte schon im Training den Unterschied bemerkt und war mir sicher, dass ich an einem guten Tag aufs Podium fahren kann.

Ich fühlte mich schon am frühen Morgen beim Warmfahren sehr gut und von der sonst üblichen Nervosität vor dem Start war kaum etwas zu spüren.200 Fahrer hatten sich für die Langstrecke angemeldet und um 09:00 Uhr fiel dann der Startschuss. Wie immer wurde gleich vom Start weg richtig Gas gegeben und schon nach 5 Kilometern hatten wir uns in einer 15 Köpfigen Gruppe vom Hauptfeld abgesetzt.

Mein Puls war am Anschlag und es war kaum möglich dieser Gruppe zu folgen, ich wollte aber auf keinen Fall den Kontakt zu dieser Gruppe verlieren. Nach 30 Minuten hatte sich dann aber alles ein bisschen beruhigt und ich war froh, dass ich noch in der Spitzengruppe war.

Nach 50 Km hatten sich dann aber trotzdem 8 Elitefahrer aus unserer Gruppe abgesetzt und somit waren wir dann nur noch zu sieb unterwegs. Wir haben gut zusammengearbeitet und uns mit der Führungsarbeit gut abgewechselt, auch wenn es beim Mountainbike nicht so viel bringt nutzt man jede Möglichkeit, um Körner zu sparen.

2 Fahrer konnten das Tempo dann nicht mehr halten und haben sich nach 95 Kilometern zurückfallen lassen. Mit Marc vom Team Bikes&More fuhr ich nun schon fast 90 Kilometer zusammen und wir haben uns gegenseitig unterstützt so gut es ging.7 Kilometer vor dem Ziel dann eine Verpflegungsstation und wir haben beschlossen unsere Flaschen aufzufüllen, das kostet zwar einige Sekunden, aber die Cola war Gold Wert und genau das richtige zum Endspurt. Ich war zwar mit meinen Kräften völlig am Ende, aber auf den letzten Metern wollte ich mir meinen ersten Sieg AK nicht mehr nehmen lassen.

Nach 5.25 Std war das Rennen dann beendet und mit Platz 1 AK hatte ich nach 4 Jahren mein langersehntes Ziel erreicht.

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Rund um den Finanzplatz

Auch wenn ich als Mountainbiker unterwegs bin, das Heimrennen in Eschborn wollte ich in diesem Jahr auf jeden Fall mal mitmachen.

Zusammen mit meinem Trainingspartner Lothar-Leder ging es dann um 09:00 Uhr aus der 1 Startreihe ins Rennen.

Die ersten 35 Kilometer ging es nur flach durch die Frankfurter Innenstadt und anschließend durch Oberursel.

Bis dahin ein eher "ruhiges Rennen, aber der Aufstieg zum Feldberg war dann eine andere Geschichte und sofort ging mein Puls Richtung Anschlag, aber ich konnte das Tempo der Spitzengruppe einigermaßen halten.

Es gab 3 Bergwertungen und der Feldberg war mit ca. 650 HM am Stück die größte Hürde.

Entschieden wurde das Rennen aber nicht am Feldberg, es standen noch 2 kleine Rampen auf dem Plan und dort ging es auch nochmal richtig zur Sache.

Die Spitzengruppe hatte sich in der Zwischenzeit auch abgesetzt und ich befand mich in einer 15 köpfigen Verfolgergruppe.

Das Tempo in unserer Gruppe wurde zwar weiterhin hochgehalten, aber es hat nichts eingebracht und wir konnten bis zum Ziel nicht an die Spitzengruppe heranfahren.

Ich war mit meiner Leistung zufrieden und hab das Rennen auf Platz 11 AK beendet.

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Cappuccino-Tour

Mit Lothar und Karl 250 KM quer durch den Odenwald.

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DM 12 STD. MTB-Indoor

Der erste Leistungstest im Jahr 2013

 

Zusammen mit Marc Leyse hatte ich mich zur Deutschen MTB-Indoor Meisterschaft angemeldet und bei winterlichen Temperaturen ging es dann ordentlich zur Sache.

Je Runde mussten 1,5 KM und 40 HM abgefahren werden, 30% Oudoor und 70 % Indoor.

Insgesamt sind wir 154 Runden gefahren und haben viele Höhenmeter absolviert, wir haben uns für die erste Teilnahme sehr gut geschlagen und konnten auf Platz 5 fahren.

Trotz der Anstrengung hat die Veranstaltung eine Menge Spaß gemacht und wir kommen im nächsten Jahr wieder.

 

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Die Nr.1 im Norden sind wir

Im letzten Jahr lief es schon ganz gut in Hamburg bei den Cyclassics, aber wir konnten aus Startblock J am Ende dann doch nicht ganz so viel bewegen.

Es sollte 2012 alles besser werden...

Wir hatten uns für die 155 KM Strecke wieder einiges vorgenommen und ich war mir irgendwie sicher, dass wir mindestens auf Platz 3 fahren können. Das Team Cuxhaven Mietrad.de bestand aus genug „verrückten“ die bereit waren alles zu geben.

Es hatten sich knapp 3000 Fahrer für die 155KM Strecke angemeldet, alleine in unserem Startblock A waren es mehr als 250 Fahrer.

Der Start erfolge um 07:30 Uhr und bei bestem Wetter mit Temperaturen um die 16 Grad ging es dann los. Das Tempo war von Anfang an sehr hoch und das Feld zog sich ziemlich schnell etwas auseinander. Ich hatte mich im gut im Hauptfeld platziert und wollte mich erstmal ein bisschen umschauen, aus unserem Team war aber keiner zu sehen, das war kein gutes Gefühl..

Es waren vielleicht 20 Minuten vergangen, als Thorsten dann plötzlich neben mir fuhr und auch alle anderen aus unserem Team direkt hinter uns.

Das Tempo lag teilweise bei über 50KM/h und in einer großen Gruppe rollt es einfach gut, man musste gar nicht so viel Kraft aufbringen (-:

Es gab auch keine Berge und somit stand eigentlich nur Vollgas auf dem Programm, ich konnte mit Thorsten zusammen immer wieder in der Spitze des Feldes fahren, absetzen konnten wir uns aber auch nicht.

Einige Fahrer versuchten sich immer wieder alleine vom Feld abzusetzen und mussten dann aber doch schnell feststellen, dass das Tempo im Hauptfeld einfach zu hoch war und die Soloflucht schon nach weinigen Metern wieder zu Ende war.

Die Sonne hatte mittlerweile auch richtig fahrt aufgenommen und bei Temperaturen um die 30 Grad ging es dann auf die letzten Kilometer Richtung Hamburg. Ich wollte heute für meinen Kumpel Andy den Sprint anziehen, ein Einzelsieg in Hamburg wäre die Krönung, aber die Konkurrenz schläft auch nicht...

Auf den letzten 3 Kilometern wurde das Tempo dann immer wieder erhöht, mein Puls schon voll am Anschlag und mit Tempo 60 ging es dann auf die letzten 200 Meter.

Das gesamte Team war in Sprintlaune und mit letzter Kraft konnten wir alle im Abstand von wenigen Sekunden über die Ziellinie fahren.

In der Teamwertung konnte uns heute keiner schlagen, von über 100 Teams haben wir uns am Ende durchgesetzt.

 

 

 

 

 

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Ötztaler Radmarathon 238KM/5500HM

 Der Wecker klingelt um 04:45 Uhr und der erste Blick geht sofort aus dem Fenster, entgegen der Vorhersage zum Glück kein Regen.

Die Wetterexperten hatten für den Start Dauerregen angekündigt, das war auch der Grund warum ich kaum schlafen konnte….

Um 05:15 Uhr stand das Frühstück bereit und kurze Zeit später waren wir im Rennoutfit in Richtung Start unterwegs.

Mit Gordon Uebing und Andy Vierling hatte ich mich dann in der Mitte des Feldes aufgestellt, die Atmosphäre war einfach unbeschreiblich, Gänsehaut Feeling pur. Ich hatte gut und viel trainiert, nur ankommen war nicht das Ziel.

Alles geben, aber nicht "verzocken".

Andy Hosinner, Dr. Arne Kersting und Thorsten.Larschow waren auch dabei. Zusammen hatten wir eine Woche zuvor in Hamburg auf der 155 KM Strecke die Teamwertung gewonnen, das war für uns ein riesen Erfolg.

Dann war es endlich so weit und der Startschuss für 4000 Fahrer, pünktlich um 06:45 Uhr. Die ersten 32 Kilometer ging es Bergab und schon hier habe ich mich ein bisschen geärgert, dass wir nicht weiter vorne starten konnten.

Bis nach Ötz hatten wir schon einige Minuten zur Spitze verloren, dann folgte der erste Aufstieg des Tages, hoch zum Kühtai.

18 Kilometer und 1200 Höhenmeter mit bis zu 18 % Steigung, das war schon mal eine Hausnummer.

MitØ13,19 Km/h war ich nach 1:14 Std. oben am Kühtai, nur noch 3 Pässe.

Mit 90 Km/h ging es dann auf die Abfahrt, nur Vollgas, leider geil (-:

Dann habe sehe ich meinen Kumpel Andy Hosinner vor mir, zusammen in einer guten Gruppe sind wir dann den Brenner hochgefahren, nicht ganz so steil, aber dafür mit viel Tempo. Nur noch 2 Pässe und ich war noch richtig gut drauf, keine Probleme mit den Beinen.

Mit Ø 17,23 Km/h hoch zum Jaufenpass und dann fährt Jan Ullrich direkt vor mir und wie schon am Vortag auf unserer Trainingsrunde war er richtig gut drauf, wir sind dann zusammen den Jaufenpass hochgefahren, seine Worte haben mich sehr motiviert.

Die Abfahrt war sehr kurz, aber ich konnte mich ein bisschen erholen, immer wieder essen und trinken.

Auch wenn man keinen Hunger hat, der Körper benötigt bei dem Tempo jede Stunde ca 1 Riegel.

Dann war es Zeit für den letzten Anstieg, das Timmelsjoch....

Alle hatten im Vorfeld von den Qualen am Timmelsjoch berichtet und vielleicht hatte ich mich deswegen am Anfang so sehr zurückgehalten.

38 Kilometer und 1800 Höhenmeter am Stück, ab 2000M mussten alle Fahrer gegen den starken Wind und Hagel ankämpfen. Der Wind war teilweise so stark, dass ich fast nicht mehr vorwärtskam, aber absteigen wollte ich auf keinen Fall.

Mit Ø 14 Km/h war ich dann nach 2:14 Std. oben am Timmelsjoch und dann fast nur noch Bergab bis ins Ziel.

Nach 9:06 Std war ich dann überglücklich und zufrieden im Ziel, die Stimmung war noch besser als am frühen Morgen und ganz Sölden war am Feiern.

Wenn ich einen Startplatz bekomme, bin ich 2013 wieder am Start und das Ziel ist dann 8:50 Std







Am Vortag noch ein paar Meter mit Ulle gefahren, für mich war es eine Ehre.

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Bullau-Rossbacher Challange MTB

 Der Start auf die Langstrecke erfolgte um 09:30 Uhr und wie gewohnt ging es mit Vollgas auf die ersten Meter.

Maximillian Eitler U23 Fahrer hatte sich an die Spitze gesetzt und mit ein einigen Intervallen verschärfte er immer wieder das Tempo. Mein Trainingspartner Felix vom Cucuma Team direkt vor mir

und in einer 15 köpfigen Gruppe konnten wir uns dann vom Hauptfeld absetzen.

Dann folgten die ersten Trails im Wald, technisch war die Strecke nicht schwierig, aber sehr abwechslungsreich und auf einem Mini Cross-Country Cours kam der „Spaß“ nicht zu kurz.

Ich konnte das Tempo Bergauf ohne Probleme mitgehen, im flachen hatte ich dann aber Schwierigkeiten, außer mir waren alle auf einem 29ér unterwegs, Zeit zum Umdenken....

Nach 35 Kilometern konnte ich der Gruppe nicht mehr folgen und musste abreißen lassen und mein eigenes Tempo fahren.

Ich war dann für ca. 20 Kilometer ohne Gruppe unterwegs und versuchte ca. 15 Kilometer vor dem Ziel nochmal das Tempo zu erhöhen.

Als ich dann einige Kilometer vor dem Ziel zu einem Fahrer aus der 15 köpfigen Anfangsgruppe aufschließen konnte, war das für mich die nötige Motivation für den Schlussspurt.

Nach 3:23 Stunden war ich dann im Ziel und mit Platz 14 in der Gesamtwertung war ich zwar zufrieden, aber in meiner Altersklasse hat es nur für Platz 6 gelangt und somit das Saisonziel knapp verpasst.....

 

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8 und letzte Etappe Madonna di Campiglio-Riva del Garda

Die 8 Etappe und letzte Etappe, noch 72 Km/1800 Hm bis nach Riva.

Der starke Regen und das Gewitter hatte uns ziemlich lange wach gehalten, wir konnten wenig schlafen und am morgen waren wir auch dementsprechend müde.

Nach dem ersten Kaffee und einem guten Frühstück waren wir aber wieder wach. Wir wollten am letzten Tag nicht nur auf Landschaft fahren, heute war nochmal Vollgas angesagt.

Die ersten 15 Kilometer ging es Bergab und das Tempo war noch relativ locker, was sich dann hoch zum Passo Bregn da I'Ors schnell änderte. Die anschließenden 1100 HM am Stück haben wir dann mit unseren Camp Nachbarn Phillip und Michi die Bergwertung ausgefahren, Vollgas zum Gipfel, leider Geil (-:

Oben angekommen wurde es dann richtig ungemütlich kalt, also schnell weiter.

Es war auf der Abfahrt so kalt, dass ich teilweise Schwierigkeiten hatte meinen Lenker festzuhalten. Die Abfahrt war technisch gar nicht anspruchsvoll, aber wir nahmen ein bisschen an Tempo raus. Als wir unten in Ponte Arche ankamen, wurde das Wetter auch wieder besser, es regnete zwar noch, aber es war warm.

Noch 27 Kilometer und 550 HM bis Riva, das Ziel schon vor Augen.

Auch am letzten Tag waren unsere Beine noch in einem einigermaßen guten Zustand und wir versuchten nochmal ein bisschen Tempo zu machen. Dann ging es von Ponte Arche nach Treni und das war dann der letzte Anstieg der Transalp.

In Varigano haben wir dann aber alle das Tempo ein bisschen herausgenommen, die letzten 5 Kilometer waren zum Genießen. Mittlerweile hatten wir auch wieder Sonnenschein und bei 30 Grad konnten wir den letzten Kilometer dann ins Ziel rollen.

Am Ende konnten wir die Tageswertung mit Platz 98 beenden und mit Platz 155 in der Gesamtwertung sind wir mehr als zufrieden.

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7 Etappe Ponte di Legno-Madonna di Campiglio

Nach der Königsetappe von Gestern war es heute mit 72Km/3240 Hm zwar etwas kürzer, aber auch um einiges härter.

 

Wir hatten uns von Gestern gut erholt und wollten noch einige Plätze gutmachen. Die Sitzbäder von Jentschura haben sich als sehr gut bewährt und ich kann das nur empfehlen. Gleich nach dem Start in Ponte di Legno stand der erste Aufstieg mit 1200 Hm an, wir waren richtig gut drauf und konnten ein gutes Tempo fahren.

Bei Temperaturen um die 30 Grad ging es hoch bis auf 2400 Meter, es folgte eine kurze schnelle Abfahrt bis nach Alta Via Camuna.

Nach 45 Kilometern waren wir dann in Ossna, noch 30 Kilometer bis ins Ziel, aber es folgte einer der schwersten Aufstiege und es hat uns einiges an Körner gekostet. Von Rifugio Orso Bruno bis in Ziel waren es dann nur noch 12 Kilometer.   

 

Nach 06:16 waren wir dann im Ziel, aber in der Gesamtwertung konnten wir heute nicht weiter nach vorne fahren.

Wir stehen auf Platz 160 von 550 Team und das gesetze Ziel haben wir somit schon erreicht, aber wir wollen jetzt mehr.

Ein langer und harter Tag war damit zu Ende. Morgen steht die letzte Etappe auf dem Plan, mit 72 Km/1800 Hm endet die Transalp dann in Riva. 

 

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6 Etappe Livigno-Ponte di Legno

Heute stand mit 106 Km und 3470 Hm die Königs Etappe an. 1 Stunde früher als sonst wurde um 08:00 Uhr gestartet und bei sonnigen Temperaturen ging es dann in Livigno los.

Zuerst hoch zum Passo Eira und Passo Trela, bevor es dann ziemlich flach für die nächsten 30 Km weiter ging.

Dann der kurze Anstieg hoch zum Passo di Verve, die 4 Kilometer und 400 Hm waren sehr gut zu fahren. 

 

 

Die folgende Abfahrt mit 1400HM strecke sich über 20 Kilometer, das war der reinste Kraftakt und teilweise auch sehr schwierig zu fahren.

Mittlerweile lagen die Temperaturen um die 30 Grad und die Verpflegungsstation in Grosotto kam genau zum richtigen Zeitpunkt.

 

Dann kam der Aufstieg hoch zum Passo Mortirolo, bevor es dann weiter nach Malga Satina ging.Das waren mal eben 1600 HM am Stück und bei knapp 30 Grad ein hartes Stück Arbeit.

Dann die letzte Abfahrt des Tages bis nach Vallarco, von dort waren es nur noch 6 Kilometer bis ins Ziel.

 

Nach 7:16 Std. waren wir dann im Ziel-Ponte de Legno, in der Gesamtwertung konnten wir uns um ein paar Plätze verbessern.

 

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5 Etappe Scuol-Livigno

Heute stand mit 69 KM und 2500 HM eine kurze Etappe an und eine der schönsten. Ich hatte mir die Onboardkamera ans Bike gebaut und das Video ist schon auf meiner Internetseite zu sehen.

Die ersten 25 Kilometer ging es dann gleich Bergauf, 1000 HM am Stück und schon waren wir oben am Pass de Costaines. 

 

 

 

Ein paar schwierige Abfahrten und Anstieg waren aber auch dabei. Der Ofenpass war schon ziemlich heftig zu fahren und auf der Anschließenden fahrt hoch zum Passo del Gallo mussten wir einige male schieben.

Wir konnten heute ein hohes Tempo fahren und sind als 112 Team ins Ziel gefahren.

Wir werden jeden Tag ein bisschen besser und wollen hier nicht nur einfach mitfahren, wir haben ein Ziel und dafür müssen wir weiter alles geben.

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4 Etappe Nauders-Scuol

 

Die 4 Etappe war mit 49Km/1800HM sehr kurz, wir wollten heute mal ein bisschen mehr Tempo machen, um im Gesamtergebnis noch weiter nach vorne zu kommen. Die Stimmung war bestens und das Wetter war perfekt für diese kurze Etappe.

Gleich nach dem Start in Nauders ging es dann 800 HM hoch zur Bergkastelalm und oben auf ca. 2100 Meter über NN war dann der ersten Verpflegungspunkt.

Die lange Abfahrt ins Tal haben wir mit hohem Tempo genommen und wieder einige Plätze gutgemacht. Die Trails nach der Reschner Alm waren technisch sehr anspruchsvoll und wir mussten einige male vom Bike absteigen, schieben ist teilweise noch anstrengender als fahren.

Nach der letzten schiebe Passage ging es dann wieder mit Vollgas auf die letzte Abfahrt Richtung San Nicla.

Noch 10 Kilometer bis ins Ziel, wir lassen nicht locker und fahren mit hohem Tempo über einen kleinen Hügel hoch bis Raschnella.

Auf den letzten 5 Kilometern lieferten wir uns dann wie auch gestern einen harten Kampf mit dem Team „Deining Kudde“, um einige Sekunden konnten wir heute den Zielsprint gewinnen.

Nach 3:28 Std. waren wir dann im Ziel und ein kurzer „Arbeitstag“ geht zu Ende.

Gute Beine und gute Laune heute blieb dann auch mal ein bisschen mehr Zeit zum Relaxen. Am Stand von Jentschura wurden wir dann bestens versorgt, die Sitzbäder von Jentschura (Meine Base) sind nach langen und anstrengenden Rennen genau das richtige für die Beine.

Morgen geht’s dann nach Livigno und auf der 90 Kilometer langen Strecke warten einige interessante Trails und Abfahrten auf uns.

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3 Etappe Ischgl-Nauders

Das Wetter in Ischgl war heute ganz gut und es waren wirklich viele Zuschauer am Start.

 

Es blieben uns ein noch paar Minuten Zeit um die tolle Stimmung zu genießen, dann um 09:00 Uhr der Startschuss.

Es sollte dann auch gleich nach dem Start 1400 HM am Stück hoch zum Idjoch gehen.

Bei dem Anstieg wird jedem Biker warm, ganz sicher (-:

Wir konnten in einem guten Tempo hochkurbeln und auf der Abfahrt haben wir mit Vollgas einige Minuten gutgemacht. Die Abfahrt vom Idjoch bis nach Compatsch war einfach nur geil. Mit über 60 Klamotten schossen wir über die Schotterpisten und auch wenn es ein riesen Spaß macht, wer sich auf diese schnellen Abfahrten nicht konzentriert, kann schnell stürzen.

Kurz nach Spiss ging es dann nochmal 500 HM hoch zur Kobleralm und dann 27 Kilometer flach bis der letzte Anstieg zur Schweizer Grenze gemeistert werden sollte.

Die Etappe heute war ganz nach meinem Geschmack und mit 68KM/2691 HM auch eher etwas kürzer.

Nach 4:47 Std. waren wir dann im Ziel,

heute lief alles bestens und wir haben uns um einige Plätze verbessert.

In der Gesamtwertung haben wir uns auf Platz 187 vorgearbeitet, bei insgesamt 550 Teams gar nicht so schlecht.

Ich fühle mich sehr gut, meine Beine erholen sich immer wieder gut und ich freue mich auf die nächsten Etappen. Die Stimmung an den einzelnen Zielorten ist einfach nur der Wahnsinn, uns bleibt aber nur wenig Zeit, um das ganze lange zu genießen.

 

Die Regeneration wird nach 3 Etappen immer wichtiger und wir wollen morgen auf der etwas kürzeren Etappe mal richtig Gas geben.

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2 Etappe IMST-ISCHGL 77KM/3274KM

Die 2 Etappe war vom Profil her sehr anspruchsvoll und wir wollten auf den ersten Etappen noch nicht zu viele Körner verpulvern.

Es warten noch einige schwere Etappen auf uns, die Beine werden sich nach der 3 Etappe an die Berge gewöhnt haben, dannach können wir ein schnelleres Tempo fahren.

1 Stunde vorm Start musste ich dann noch auf das Reserve Bike umsteigen, bei meinem Cannondale hatte sich die Bremse verabschiedet, Bremskolben hin.

Nur noch 20 Minuten bis zum Start und wir mussten einige Kilometer mit dem Bike zum Start fahren, was für ein Stress am frühen Morgen.

3 Minuten vor dem Startschuss standen wir dann in unserem Startblock, einmal kurz Luftholen und dann ging es los.

Ich hatte mich relativ schnell an das „neue“ Bike gewöhnt und hatte keine größeren Probleme. Für diese Etappe war zwar noch mal Regen angesagt, ab morgen soll dann Schluss damit sein.

Der erste lange Anstieg des Tages hoch zur Venetalm stand an, knapp 1400 HM am Stück und wir konnten ein ganz Tempo fahren. Oben angekommen war es dann ziemlich kalt, der Regen machte die ganze Sache auch nicht einfacher.

Die Abfahrt war mit 8 Kilometer relativ kurz und kaum in Wenns angekommen, ging es auch gleich wieder Bergauf.

600 HM bis zur Pillerhöhe, der letzte steile Anstieg des Tages. Die Abfahrt von Fliess nach Landeck einfach nur geil, mit 78Km/H ballern wir über die Strassen und kommendem Ziel immer näher.

Es hat aufgehört zu regnen und nur noch 18 Kilometer bis ins Ziel, aber die letzten Kilometer bis nach Ischgl zogen sich wie Kaugummi, das war noch mal ein gefühltes Intervalltraining.

Nach 6:19 Std. waren wir dann im Ziel, das war heute ein hartes Stück Arbeit und wir haben einiges an Zeit verloren.

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1 Etappe Oberammergau-Imst

Craft Bike Transalp 2012 Team NutriXXion

 

Lange haben wir auf diesen Tag gewartet und für jeden Mountainbiker ist die Craft MTB Transalp mit Sicherheit ein Traum.

Der Startschuss um 09:00 Uhr war der Wahnsinn, 1100 Fahrer donnerten durch die Strassen von Oberammergau und alle im Transalp Fieber.

Tausende Zuschauer wollten den Start hautnah miterleben, das war schon Gänsehaut Feeling und wir mittendrin (-:

Heute waren 97 Kilometer und 2215 Höhenmeter bis nach Imst angesagt.

Die ersten 60 km waren ziemlich flach, aber dafür auch sehr schnell. Einige Trails konnten wir dann noch mitnehmen genießen und dann der erste lange Aufstieg zum Marienbergjoch.

1000 Hm am Stück und die letzten 100 HM teilweise mit 22 % Steigung, war gerade noch so zu fahren.

Dann das ganze wieder runter im rasanten Tempo, auf der Abfahrt wäre ich dann fast mit einer Kuh zusammengestoßen, zum Glück ist nichts passiert (-:

Nach 5:20 Std. waren wir als 129 Team im Ziel und für die erste Etappe ganz gut.

 

 

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13 Canyon MTB Marathon Rheins

 

 

Der 13 Canyon MTB Marathon in Rhens war mit knapp 1000 Fahren schon eine ziemlich große Veranstaltung.

Ich war für die Langstrecke gemeldet und wollte nach der Pause am letzten Wochenende wieder Gas geben, ich war zu 100 % motiviert und meine Beine fühlten sich sehr gut an. Ich konnte mich 45 Minuten aufwärmen und es blieb 15 Minuten vor dem Start noch Zeit für einen Smalltalk. Ich hatte einige bekannte Gesichter gesehen und auch mein belgischer Verfolger vom Schottener Marathon war dabei.

Um 09:00 Uhr fiel dann der Startschuss und in einem rasanten Tempo ging es dann durch die Innenstadt, wie immer war der Start sehr hektisch und jeder wollte Sturzfrei auf die ersten Trails kommen. Nach einigen Minuten hatte sich das Feld dann beruhigt und auseinander gezogen. Ich konnte gut mitfahren und die Spitzengruppe war immer in Sichtweite, mein Teampartner von NutriXXion kurz vor mir. Schon nach kurzer Zeit ging es auf die erste richtig schnelle Abfahrt und da es größten Teils trocken war, konnte man die Bremse einfach mal ignorieren. Mit einem begnadeten Antritt konnte Björn mich am nächsten Anstieg überholen und soweit ich es richtig gesehen hatte, konnte er Zeitweise auf Platz 3 vorfahren. Ich hatte meinen eigenen Rhythmus gefunden und nach 40 Kilometren war ich unter den Top 20.

Das Rennen lief sehr gut und so wollte ich die nächsten 40 Kilometer auch weiterfahren. Nach ca. 2Stunden auf einer scheinbar leichten Abfahrt habe ich eine Situation nicht rechtzeitig erkannt und bin mit 45 Klamotten in einer Kurve gestürzt, Autsch...

Im ersten Moment dachte ich meine Schulter wäre völlig hin, aber nach 1 Minute konnte ich wieder aufstehen.

Mein Bike hatte alles ohne Probleme überstanden und somit konnte ich wieder weiterfahren.

Auf den ersten Kilometer war ich noch ein bisschen "lost in Space" bevor ich dann wieder richtig fahren konnte. Nach 20 Minuten war der Crash dann vergessen und ich konnte wieder volle Fahrt aufnehmen. Ich konnte noch einige Fahrer überholen, nur die Top 15 waren auf und davon.

Fast hätte ich noch einen 2 Unfall gehabt, in einer 2´er Gruppe sind wir in einer Kurve frontal auf ein Auto zugefahren, ich bin rechts gefahren und hatte verdammt viel Glück... Der andere Fahrer fuhr links neben mir und ist samt Rad irgendwie auf der Motorhaube gelandet, er konnte sich ganz gut abrollen und stand sofort wieder auf.10 Kilometer vorm Ziel habe ich die letzten Kräfte mobilisiert und bin dann nach 3:59 Stunden zufrieden und glücklich ins Ziel gefahren.

 

 

 

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Hessen-Bayern-Baden-Württemberg-Rheinland-Pfalz

Das lange Pfingst-Wochenende war eine gute Gelegenheit um viele Trainingskilometer abzukurbeln und mit dem Team Erdinger-Alkoholfrei ging es dann am Sonntag um 08:00 Uhr erst mal Richtung Worms, wo wir dann noch Karl Platt abgeholt haben. Ein paar Kilometer durch die Pfalz und wir waren uns alle einig, die Pfalz is schee! Wir hatten eine Menge Spaß und ich habe mir wieder mal ein paar heiße Tipps vom Karl geben lassen.

Am Ende des Tages standen 180 Kilometer auf dem Tacho und für den Pfingst-Montag hatten wir uns dann den Odenwald ausgesucht. 

 

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1 MTB Bike Marathon Wiesbaden

Dauerregen in der Nacht vom Samstag auf Sonntag ließ beim 1. MTB Marathon in Wiesbaden nichts Gutes erahnen.

650 Starter hatten sich bei der Premiere des Wiesbadener MTB Marathons angemeldet und mit 28/900 HM, 41/1300HM und 71/2000 HM standen 3 Strecken im Angebot.

15 Minuten vor dem Start fing es dann wieder heftig an zu Regnen und ein Gewitter machte sich auch noch bemerkbar. Der Start wurde ein weiteres Mal um ca. 10 Minuten verschoben, sozusagen die Vorwäsche.

Kurz nach dem Start war dann wieder alles egal und mit Vollgas ging es dann auf die ersten 500 Meter Asphalt, es folgten 71 KM Schlammschlacht. Die ersten Kilometer waren sehr hektisch und der strömende Regen erschwerte die ersten steilen Anstiege zum Neroberg. Die Streckenverhältnisse waren der Wahnsinn, Abfahrten wurden teilweise zum Blindflug, mit Brille war gar da nichts zu sehen, ohne aber auch nicht viel mehr. Nach einiger Zeit hatte sich das Feld dann gut sortiert und ich konnte zusammen mit 3 anderen Fahren die nächsten Kilometer abkurbeln.

Nach 2 Stunden wurde ich immer wieder durch Kettenklemmer zum Anhalten gezwungen und musste die Gruppe dann ziehen lassen, immer mehr Gänge ließen sich danach nicht mehr schalten.

Mit noch 7 funktionierenden Gängen bin ich nach 3:51 Stunden ins Ziel gefahren. Mit Platz 40/15AK war ich zwar gar nicht zufrieden, aber unter den Umständen muss ich dann doch froh sein, dass ich wenigstens ins Ziel fahren konnte. 

 

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Schottener Vulkan Marathon

Nach dem verkorksten Wochenende in Emmelshausen konnte es in Schotten nur besser laufen.

Ich hatte mich für die Langstrecke angemeldet und mit 106 KM/2500 HM war das aber ein hartes Stück Arbeit. Unmittelbar nach dem Startschuss ging es gleich 500 HM hoch zum Hoherodskopf und ich konnte das hohe Tempo erstmals gut halten. 

Nach 15 Kilometern hatte sich das Feld gut sortiert und ich konnte mich in einer 3ér Gruppe festsetzen. Auch ohne Worte haben wir uns bestens verstanden und immer wieder mit der Führungsarbeit abgewechselt. Der schlaksige Belgier in unserer Gruppe brachte mich allerdings mit seinen ständigen Attacken immer wieder an meine Grenzen, aber ich wollte auf keinen Fall abreißen lassen.

Zum Ende des Rennens hatte ich wohl noch die meisten Reserven und konnte mich von den andren zwei ein bisschen absetzen.

Als ich mich nach 104 Kilometern auf den Schlusssprint vorbreiten wollte, fiel mir nach dem letzten Anstieg die Kette ab und ich musste für wenige Sekunden anhalten, die 2 Jungs sind dann wieder an mir vorbeigefahren und waren nach meinem Neustart außer Sichtweite, wie gewonnen....

Wie ich später auf den Ergebnislisten gesehen hatte, ging es in unserer 3ér Gruppe um Platz 3 AK, ich war zwar Happy über mein gutes Ergebnis, aber den 3 Platz so kurz vor dem Ziel zu verlieren, ist schon sehr ärgerlich.  

 

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MTB Marathon Schinderhannes

Dauerregen zum Start
Dauerregen zum Start

Nachdem ich den Saison Auftakt im Kellerwald absagen musste, war für mich in Emmelshausen das 1 Rennen der Saison.

Für die Langstrecke mit 96 KM und 2300 HM fiel der Startschuss um 08:30 Uhr.

Im Dauerregen ging es auf die Strecke und bis Kilometer 19 konnte ich in der Spitzengruppe mitfahren. Der Regen war allerdings so heftig, dass mit Brille gar nichts zu sehen war und ohne Brille nicht viel. So kam es dann auf einer Abfahrt zum heftigen Sturz, nach einem kurzen Check konnte ich dann aber weiterfahren.

Bei Kilometer 74 ist mir dann die Kette gerissen und das war dann das Endgültige Aus für mich. 

Ich verbuche das Rennen als Trainingseinheit und im nächsten Rennen bin ich wieder am Start.

 

 

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Tour zum Regenbogen 333KM/3333HM

Die Idee entstand irgendwann im Dezember 2008. Drei Initiatoren des Regenbogenteams dachten darüber nach, dass man eine außergewöhnliche Radtour machen müsste. Eine Radtour, die noch nie jemand gemacht hat. Etwas, das eigentlich nicht zu schaffen ist. Daraus wurde das Konzept geboren, mit dem Fahrrad  333 km zu fahren, an einem einzigen Tag natürlich! Als "Belohnung" dafür werden Spenden gesammelt, die zu 100% kranken Kindern zu Gute kommen. Der Regenbogen verbindet dabei symbolisch Start und Ziel, Fahrer und Spender, Initiatoren und - natürlich die Kinder.

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Walldorfer nimmt am bekanntesten MTB-Etappenrennen der Welt teil

Vom 14. bis 21. Juli 2012 findet das bekannteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt, die CRAFT BIKE TRANSALP, zum 15ten Mal statt. 550 Zweierteams werden in acht Tagesetappen mehr als 600 Kilometer und rund 20.000 Höhenmeter im Sattel zurücklegen. Thomas-Kneifel aus Walldorf-Mörfelden und sein Teampartner André Hosinner aus Cuxhaven sind auch Teil des internationalen Starterfeldes.

 

Mit ihrer ersten gemeinsamen Teilnahme an der traditionsreichen Veranstaltung geht vor allem für den 39 Jährigen Amateur Mountainbiker Kneifel vom Team Nutrixxion ein Traum in Erfüllung. „Ich nehme sonst nur an Marathon Tagesrennen teil und freue mich auf das Etappenrennen mit neuen Herausforderungen. Das Rennen gehört für mich zu eines dieser verrückten Dinge im Leben, die man gemacht haben muss.“ Eine Einschätzung, die Hosinner teilt, denn auch der 36 Jährige ist der Faszination Alpenüberquerung schon seit langem erlegen.

 

Insgesamt müssen sich die beiden Mountain Biker, die es im Juli nicht nur mit anderen Amateuren sondern auch gestandenen Profis zu tun bekommen, knapp 20 Pässen stellen. Die Belohnung für den strapaziösen Weg von Oberammergau (GER) über Imst, Ischgl und Nauders in Österreich über Scuol in der Schweiz und die italienischen Stopps Livigno, Ponte di Legno und Madonna di Campiglio bis nach Riva del Garda ist aufgrund der zahlreichen Trails ein atemberaubendes Naturerlebnis.

 

Bis zu 25 Stunden trainieren die beiden in der Woche , die langen Trainingseinheiten finden am Wochenende im schönen Odenwald statt. Erst wenn am Samstag Nachmittag 100 Kilometer und 3000 Höhenmeter auf dem Tacho stehen, ist das Training beendet ,erklärt Kneifel mit einem lächeln.

 

Stadspiegel 

Mörfelden-Walldorf 03.März 2012

 

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Nutrixxion MTB Team 2012

So schön Sauber wird man uns im Jahr 2012 wohl nicht mehr sehen.Ein schöner Bericht über unser Nutrixxion MTB-Team ist in der Bikesport Ausgabe März zu finden.

 

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Training mit den Profis

mit Karl Platt-Lothar Leder-Torsten Wambold
mit Karl Platt-Lothar Leder-Torsten Wambold

Früh morgens haben wir uns in Darmstadt bei Lothar Leder getroffen und sind dann 100 Kilometre mit dem Mountainbike durch den Odenwald gefahren, 3000 Höhnemeter war das Ziel.Frankenstein-Melibokus-Felsberg-Krehberg-Neunkirchener Höhe-Melibokus-Frankenstein und schon war der Tour wieder zu Ende.

Ein gute Trainingsrunde im Odenwald, die Saison 2012 kann beginnen. 

 

 

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Leistungsdiagnostik

Auf zur Leistungsdiagnostik nach Neu Isenburg.

Um 11:00 Uhr saß ich auch schon verkabelt auf meinem Bike und nicht mal 1 Stunde war schon wieder alles vorbei.

Alle wichtigen Informationen für ein gezieltes Training hatte ich somit zusammen und die Vorbereitung auf die Saison 2012 kann jetzt so langsam losgehen.

 

 

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Die Saison geht zu Ende

Die MTB-Marathon Saison ist zu Ende, aber die Beine werden trotzdem nicht hochgelegt, das Grundlagentraining beginnt schon wieder in Dezember. Meine zweite Saison habe ich ohne größere Probleme überstanden und für die Nächste Saison habe ich mir höhere Ziele gesetzt, das erfordert eine optimale Trainingsvorbereitung.

 

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Trainingsausfahrt mit dem Team Erdinger

Zu einer Trainingsausfahrt wurde ich am Vortag, Tristar Herbstausfahrt von Lothar Leder eingeladen.

Morgens um 09:00 Uhr ging es dann von Seeheim los, noch etwas kalt wurden die ersten Kilometer ganz locker abgekurbelt. Eine richtig schöne Trainingsrunde in Richtung Heidelberg, entlang des Neckars und zurück durch den Odenwald. Am Ende des Tages hatten wir 170 KM auf dem Tacho, eine Menge Spaß und die paar Ausraster einiger Autofahrer lasse ich hier mal unbeachtet (-:

 

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Tristar Herbstausfahrt

Am Start waren ca. 150 Fahrer und in 3 Gruppen ging es dann auf die Strecke. Die 90 Kilometer wurden von uns bei sonnigen 24 Grad "abgekurbelt". Nach der ersten Runde haben wir dann eine kleine Pause gemacht und an der Verpflegungsstation wurden wir dann mit Streuselkuchen & Iso Getränken versorgt. Das war zum Abschluss der Saison eine schöne Ausfahrt und im nächstenm Jahr werde ich hier natürlich auch wieder mitfahren.

 

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Trpophy Frankenstein

Zum Abschluss der Saison stand noch das Rennrad Bergzeitfahren in Darmstadt auf dem Programm. Die Trophy Frankenstein wird schon seit einigen Jahren von Citybike ausgerichtet und ist somit ziemlich bekannt und sehr beliebt. 120 Fahrer waren am Start und wollten die 3 Kilometer mit 8% Steigung in Bestzeit zurücklegen. Bei sonnigen Temperaturen bin ich dann um 10:57 Uhr gestartet und nach 09:45 min. hatte ich die Ziellinie dann überquert, kurz aber ziemlich heftig.

 

 

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Gallahaan-MTB Marathon 2011

 Eigentlich war die Saison für mich schon zu Ende, aber einer Einladung zum Gallahaan Trail Marathon konnte ich dann doch nicht Widerstehen. Die Anreise nach Oppenhausen dauerte gerade mal 1 Stunde und ich konnte mich dann gut 1 Stunde warm fahren. Ich wollte mit einem guten Ergebnis nach Hause fahren und meine 2 Saison als Marathon Fahrer zufrieden beenden.62 Kilometer und 1860 Höhenmeter standen auf dem Programm, um 09:30 Uhr ging es dann los. Es wurde wie immer ein sehr schnelles Tempo vorgelegt und auf einer 2 Kilometer langen Einführungsrunde sortierte sich das Feld dann relativ schnell. Ich konnte nur 15 Kilometer in der Spitzengruppe mitfahren und dann musste ich abreißen lassen, meine Beine waren schon vor dem Start ziemlich platt und ich konnte kaum Druck auf die Pedale bringen. Ich musste bis 10 Kilometer vor dem Ziel einiges an Tempo herausnehmen, bevor ich dann zum Endspurt ansetzen konnte. Da es die Nacht vor dem Rennen ziemlich stark geregnet hatte, wurde es wie schon 1 Woche zuvor in Bad Salzig zur Schlammschlacht. Das Material wurde hier nicht geschont, meine Sram Schaltung machte mir diesmal aber kaum Probleme.

Ich konnte das Rennen dann Sturzfrei und ohne Panne nach 3:18 beenden.

Platz 8 AK, Gesamt 22

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2 Sebamed Bike Day

Der 2 Sebamed Bike Marathon in Bad Salzig war für mich ein Grund Morgens um 05:15 Uhr aufzustehen. Wie immer fing ich sofort mit dem Nahrungsaifnahme an, 500 Gramm Pasta muss ich mir um die Uhrzeit nicht wirklich geben, aber die Konsequenzen es nicht zu tun, wären viel schlimmer..

Um 8:00 Uhr nehme ich meine Startunterlagen in Empfang und habe noch eine Menge Zeit mich vernünftig aufzuwärmen. Auf der Strecke geht es gleich nach 2 Kilometern in die Berge und da sollte man den Körper schon gut aufwärmen.

Ich rolle dann um 9:20 Uhr zum Startblock und bekomme ohne Probleme einen Startplatz in der 2 Reihe.

Ich wollte hier meine beste Leistung abrufen und ein besseres Ergebnis erzielen, als in den Rennen davor. Ich hatte immerhin viel trainiert und taktisch gehe ich die Rennen jetzt auch anders an. Als der Startschuss fiel, wurde ein extrem hohes Tempo vorgelegt, es ging ja auch erst mal "nur" 2 Kilometer flach geradeaus. Ich konnte im Spitzenfeld mitfahren, vor mir Erik Hühnlein und einige andere Elite Fahrer. Als es in die Berge ging, musste ich ganz schön pumpen, meine Herzfrequenz zeigte immer zwischen 93 und 97% an. Ich hatte große Probleme und wusste und wollte immer wieder das Tempo herausnehmen, aber alle Fahrer in der Gruppe waren ebenfalls am Limit und das war irgendwie eine gute Motivation. Ich ließ zum Glück nicht locker und konnte hier weiterhin in der Spitzengruppe mitfahren. Meine Leidensfähigkeit wird 2011 immer wieder getestet und verbessert sich mit jedem Rennen. Nach 30 Kilometren musste ich dann aber ein bisschen Tempo herausnehmen, ich konnte das hohe Tempo unmöglich bis in Ziel halten und wollte auch nicht mit Krämpfen aufgeben.

Ich versuchte mich ein bisschen zu erholen und nutze die Chance etwas zu trinken. Ich schloss mich dann einem Fahrer an, der mich in der Zwischenzeit eingeholte hatte, ich konnte mit ihm zusammen wieder ein bisschen das Tempo erhöhen. Nach 2:41 Std. hatte ich das Ziel erreicht und mein bestes Ergebnis der Saison erzielt.

Platz 24/8 AK

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Vattenfall Cyclassiks 2011

Das fing alles nicht gut an, Samstagabend vor dem Rennen hatte ich noch das Gefühl, dass ich eine Grippe bekomme. Ich hätte fast den Start abgesagt, aber zum Glück war das dann nicht der Fall. Mitten in der Nacht um 03:00 Uhr klingelt der Wecker und relativ schnell bin ich richtig wach. Ich habe mir dann wie immer vor einem Rennen Mengen an Nudeln rein geschaufelt, das ist wirklich eine Qual, aber besser so, als später im Rennen zu leiden. Um 4:15 Uhr stand ich bei Andy & Nadine auf dem Hof und wir sind dann Richtung Hamburg gefahren, da wir unsere Start-Unterlagen am Samstag nicht abholen konnten, mussten wir bis spätestens 6:45 Uhr zur Not-Akkreditierung, wir waren dann um 6:40 Uhr da, was für ein Stress das am frühen Morgen war... Wir sind für das Team Cuxhaven Mietrad gestartet und wir konnten trotz später Anmeldung in Block J auf der 155KM Strecke starten. Es blieb keine Zeit, um Nervös zu sein, wir konnten uns gerade noch 20 Minuten warm fahren und dann standen wir im Startblock, zum Glück ganz weit vorne.

Als der Startschuss fiel, ging es gleich zur Sache und es wurde sofort Tempo gemacht, wir wollten unbedingt vorne mitfahren und gar nicht erst abreißen lassen. Als Mountainbiker kenne ich es nicht anders, sobald der Startschuss fällt, zählt nur noch Vollgas.

Die ersten Kilometer musste sich das Feld erst mal sortieren, aber wir waren zum Glück ganz vorne dabei, Andy und ich haben einiges an Tempo-arbeit geleistet. Die ersten 50 Kilometer vergingen wie im Flug und die ganzen Zuschauer an der Strecke haben mich schon beeindruckt, Gänsehautfeeling!

Mir ging es richtig gut und wir fuhren weiter ganz vorne mit, in einer Gruppe mit ca. 20 Leuten haben wir dann immer wieder Tempo gemacht.

Da wir immer wieder auf andere kleine langsam fahrende Gruppen aus dem Startblöcken A-I gestoßen sind, wurde unsere Fahrt immer wieder ein bisschen unterbrochen, aber es gab im Großen und Ganzen keine Probleme beim Überholen.

Nach ca. 90 KM mussten wir 1 kleine Steigungen fahren, es war die einzige Bergwertung und ich trat richtig in die Pedale und 2 weiter Fahrer aus der Gruppe konnten mir noch folgen. Wir haben uns dann aber schnell wieder von der Gruppe einholen lassen und bei Kilometer 100 waren wir dann noch ca. 10 Fahrer.

Die letzten 50 Kilometer wollte ich dann ein hohes Tempo fahren, mir ging es immer noch erstaunlich gut, aber ich hatte leider keine Getränke. Ich habe mir dann von Nadine & Andy und später von anderen Fahrern ein paar Tropfen abgezapft.

Bei Kilometer 130 haben wir dann noch mal extrem das Tempo angezogen und mit jenseits der 40 Km/h sind wir dann in Hamburg eingefahren. Ich konnte mich die letzten 10 Kilometer nicht mehr umdrehen und habe nur noch Zuschauer an der Strecke gesehen, das war einfach nur Wahnsinn und auf den letzten Metern habe ich dann einen Sprint vom feinsten angezogen, überglücklich und total zufrieden bin ich dann nach 03:50 Std ins Ziel gefahren.

In der Team-Wertung haben wir dann den 9 Platz belegt und für das Jahr 2012 dürfte uns somit ein Startplatz in Block A sicher sein.

 

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Rheingau Marathon 2011

Der Wecker klingelt um 4:30 Uhr und das an einem Sonntag, ich hätte gerne weitergeschlafen, aber der MTB Marathon in Aulhausen steht auf dem Plan. Um 05:15 Uhr morgens kann ich zwar noch nicht ans Essen denken, aber 500 Gramm Nudeln müssen noch irgendwie in meinen Körper und dann geht es mit dem Auto nach Aulhausen. Die Autofahrt dauert ca. 60 Minuten und ich genieße den ersten Kaffee des Tages.

Das Wetter ist ganz gut, aber die letzten Tage hatte es im Rheingau wohl sehr viel geregnet, es sollte wieder eine Schlammschlacht werden.

Ich hatte mich gut 1 Stunde warm gefahren und somit schon einige Kilometer und Höhenmeter absolviert.

Das Fahrerfeld wurde in 2 Startblöcke je 165 Fahrer aufgeteilt und ich hatte mich im 2. Startblock in die erste Reihe gestellt. Um 09:15 Uhr fiel der Startschuss und es ging gleich richtig zur Sache, zusammen mit 10 Fahrern konnte ich die ersten 30 Minuten noch ganz vorne mitfahren, aber dann musste ich abreißen lassen, mein Puls zeigte einen Durchschnitt von 94 % von VMax an und das wäre nicht lange gut gegangen. Ich musste für 25 Minuten einiges an Tempo herausnehmen und habe dann aber wieder Gas gegeben. Die Strecke war vom Regen der letzten Tage extrem matschig und die Sram Schaltung hatte mir noch zusätzlich einige Probleme bereitet, aber das hatten alle anderen Fahrer auch. Meine Leistungen werden immer besser und das gute Training zahlt sich eben doch auch aus.

Platz 34/7AK

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Erbeskopf Marathon 2011

Schon einen Tag vor dem Rennen fuhr nach Thalfang und noch am Abend hatte ich mir auch die Startunterlagen besorgt, endlich mal keinen Stress direkt vor dem Rennen.

Ausgeschlafen und mit einem guten Frühstück fuhr ich mich 45 Minuten warm, dann rollte ich zum Startblock. Ich wollte auf keinen Fall hinten starten und auch im Mittelfeld wäre es nicht viel besser gewesen, also ganz nach vorne, Reihe 4 war dann in Ordnung. Ich konnte mir dann noch 5 Minuten das Höhenprofil anschauen und dann ging es los. Der Startschuss fiel und sofort ging es brutal zur Sache, ich wollte unbedingt vorne mitfahren und erwischte eine 2er Gruppe die das hohe Tempo machten. Ich hatte mich an das hohe Tempo gewöhnt und wir hatten die ersten 30 Kilometer absolviert. Wir fuhren weiterhin in der 3er Gruppe und konnten uns vom Verfolgerfeld absetzen, vor uns waren vielleicht noch 20 Fahrer, die unermüdlich das Tempo machten. Dann Kilometer 35, nach einer heftigen Abfahrt über 3 Kilometer musste ich mit einem Platten anhalten, verdammte Sch..... schon wieder einen Platten im Rennen.

Ich überlegt nicht lange und Ruck Zuck wechselte ich den Schlauch, 6 Minuten später war ich wieder unterwegs, aber das Rennen war für mich gelaufen. In der Zwischenzeit hatten mich natürlich einige Fahrer überholt und bis ins Ziel konnte ich zwar einige wieder einholen, aber für einen Spitzenplatz hat es leider nicht gereicht.

Platz 63/23AK.

 

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Spessart Marathon 2011

Nachdem ich im letzten Jahr 500 Metern nach dem Start mit Materialschaden ausgeschieden war, konnte es in diesem Jahr nur besser werden, sollte man denken.

Das Wetter war bestens und eine Menge Zuschauer hatten sich schon am frühen Morgen im Startbereich versammelt, hier wurde schon richtig Party gefeiert.

Ich hatte mich weit vorne im Startblock eingereiht und als der Startschuss fiel, ging es zusammen mit fast 450 Fahrern erst mal 2 KM durch Frammersbach, bevor es dann in die Berge ging.

Dann musste ich mit erschrecken feststellen, dass ich mir aus unerklärlichen Gründen einen Platten eingefahren hatte, verdammte sch...... doch nicht schon wieder in Frammersbach.

Das gesamte Fahrerfeld fuhr an mir vorbei und ich war auf „180“. Der Reifenwechsel dauerte 7 Minuten und mit Wut in Bauch fuhr ich wieder los, mein Puls bei 93 Prozent und mir war klar, dass ich das Tempo nicht 3 Stunden halten kann, aber ich wollte schnellstmöglich das Ende des Fahrerfeldes erreichen.

Nach einigen Anstiegen konnte ich den ersten Fahrer wieder einholen und es begann eine starke Aufholjagd, aber

Jedes Überholmanöver kostet Kraft und Zeit, ich gab alles.

Am legendären Grabig 5,5 KM mit über teilweise über 20 % , auch oft verglichen mit dem Alpe d´Huez der Tour de France, peitschten uns zahlreiche Zuschauer den Eichenberg hoch, einfach phänomenal und das kurz vor dem Ziel.

Nach 3:28 hatte ich dann das Ziel erreicht und ich war einfach nur froh, dass das Rennen von mir beendet werden konnte. Auch wenn 842 am Start waren, ohne Platten wäre mehr drin gewesen, 2011 bin ich trotzdem wieder am Start.

Nach dem Rennen wurde hier die Ganze zeit gefeiert und es war eine tolle Stimmung, 2012 werde ich hier auf jeden Fall wieder Starten.

Platz 202 und Platz 63 AK.

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Vulkan Marathon 2011

 In Schotten bestritt ich 2010 meinen ersten MTB Marathon und 2010 war das Ziel ankommen ist alles.

Für 2011 das Ziel war von Anfang an Gas zu geben und ohne Sturz ins Ziel zu kommen. Am Ende hatte ich doch zu wenig gegeben und meiner guten Leistung nicht vertraut.

Ich hätte alle Steigungen viel schneller fahren können und müssen.

In Schotten war eindeutig mehr drin, das intensive Training im Winter und im Frühjahr 2011 verbesserte meine Kraftausdauer um einiges, ich konnte es leider nur nicht umsetzen.

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Schinderhannes Marathon 2011

Die Anfahrt nach Emmelshausen dauerte fast 2 Stunden, aber ich hatte immer noch genügend Zeit mich richtig warm zu fahren. Ich musste mich mit einem Startplatz im Mittelfeld begnügen und von Anfang an wurde ein sehr hohes Tempo vorgelegt, die Spitzengruppe konnte sich schnell vom Hauptfeld absetzen. Das Rennen verlief für mich ohne größere Probleme und ich konnte den 2 Marathon der Saison mit einer guten Leistung nach 3:29 Stunden beenden.

Mein 2 Jahr als Marathon Mountainbiker und die Leistungen werden spürbar besser, aber es braucht noch sehr viel Training und Geduld.

Platz 56/AK 20

 

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SKS Marathon 2011

Zum Auftakt der MTB Marathon Saison bin nach Nordhessen gefahren um den SKS MTB Marathon zu bestreiten.80KM und 1800 Hm waren zu bewältigen und für mich 

der erste Marathon 2011.

Ich bin immer noch mitten im GA Training und habe das mal als Trainingseinheit verbucht.

Platz 136/AK 59

 

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Cannondale Flash

Mein neues Bike und in den nächsten 2 Jahre werde ich mit diesem Bike einige Marathon Rennen absolvieren. Kaum zusammen gebaut, habe ich sofort die eine richtige Tour von Mörfelden über Darmstadt hoch zur Burg Frankenstein und weiter zum Melibokus absolviert.

Ich war einfach nur begeistert von dem Cannondale, so leicht und schnell wie eine Rakete.

Von der Saison 2011 verspreche ich mir einiges...

 

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Dünsberg MTB Marathon 2010

Der Dünsberg MTB Marathon in Biebertal war Top organisiert und auf der Langstrecke mit Top Fahrern besetzt. Karl Platt, Sabine Spitz und viele andere prominente Racer.

Die vielen Trainingseinheiten , wenig Schlaf und die lange Anfahrt machten sich dann doch bemerkbar. Für mich ging hier nicht viel, aber es war ein sehr Top organisiertes Rennen und hat viel Spaß gemacht. Ich muss einfach weiter an meiner Wettkampfhärte arbeiten und dann werde ich hier um einiges besser abschliessen.

Platz 93/AK 46

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Odenwald Marathon 2010

Der MTB Marathon in Hirschberg im Odenwald war fast ein Heimspiel, nur 40 Kilometer Anfahrt. Bei Top Temperaturen um die 28 Grad bin ich zufrieden nach 3:25 Std. ins Ziel gefahren. Im nächsten Jahr wird hier dann schon ein bisschen mehr drin sein.

Platz 62/AK 21

 

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Rheingau Marathon 2010

Die Anfahrt am frühen Morgen bei strömenden Regen, man muss schon verrückt sein, um solche Marathon Rennen zu fahren. In Aulhausen regnete es dann zum Glück aber nicht mehr.

Vom Start an konnte ich gut mitfahren, auch wenn die Strecke ziemlich aufgeweicht war. Diese Platzierung motiviert mich für das weitere Training.

Platz 35/10 AK 

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KEILER MTB MARATHON 2010

 Der Keiler Bike Marathon in Wombach war gut organisiert, ich bin mit einer Zeit von 3:17 Std. auf Platz 217 in der Gesamtwertung gefahren, natürlich war das mehr als enttäuschend, aber mir war auch klar, dass das alles nicht mal eben so in wenigen Monaten zu trainieren ist.

Ich fuhr geduldig meine Trainingsrunden ab und habe ein bisschen an der Ernährung gearbeitet.

Nach weiteren Wochen verbesserte sich meine Kraftausdauer, ich war weiterhin hoch motiviert und hatte mir in der Zwischenzeit einen Langzeit Trainingsplan erstellen lassen.

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ERBESKOPF MTB MARATHON 2010

 

 

Mein 3 MTB Marathon , 38 Grad - 4:12 Std., 68KM - 1650 HM . Das Rennen schien endlos lang zu sein, die Schmerzen in den Beinen und die Temperaturen von ca. 38 Grad waren kaum zu ertragen, aber MANN kämpft sich dann doch irgendwie ins Ziel.

Nach dem Rennen war ich  zufrieden mit meiner Leistung, als ich  dann die Ergebnisse bekam, wusste ich dass eine Leistungssteigerung nur mit einem vernünftigen Trainingsplan und sehr viel Ehrgeiz  möglich war.

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SPESSART BIKE MARATHON 2010

Nach nur 500 Metern war das Rennen für mich gelaufen, Materialschaden an der Schaltung, ganz toll!

Gefrustet habe ich mich auf den Heimweg gemacht, noch am selben Abend habe ich mich für den Erbeskopf Marathon in Thalfang angemeldet.

 

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VULKAN MTB MARATHON MAI 2010

 

45 Kilometer und 1040 Höhenmeter.

Ich hatte noch kein Trainingskonzept und wusste auch nicht, wie ich so einen Marathon überstehen sollte. Von ein Wettkampf wollte ich hier noch nichts wissen, ich wollte nur ins Ziel kommen und das am ohne Sturz. Der Marathon war eine reine Schlammschlacht, mir und meinem Bike wurde alles abverlangt, aber nach 2:48 Std. bin ich überglücklich in Ziel gefahren.

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IRGENDWANN IM SOMMER 2007

Mein Kumpel konnte mich ziemlich schnell von einer gemeinsamen Mountainbike Tour im Odenwald überzeugen.

Ich hatte damals zwar noch kein eigenes Bike, aber dafür mein Kumpel gleich 2 und somit stand der ersten MTB Tour nichts mehr im Wege.

2007 konnte ich den Zigaretten noch nicht Widerstehen, aber dennoch war ich sehr Sportlich und offen für jede Sportart.

Die erste MTB Berg Tour dauerte ca. 3 Stunden, ich hatte ganz schön gelitten und mich mit Schmerzen in den Beinen über die Burg Frankenstein gekämpft, die Abfahrt nach Seeheim war dafür ein Riesen Spaß.

Am Ende des Tages waren 2 Dinge klar, ich werde aufhören zu rauchen und mir ein Mountainbike zulegen...

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